Meine Eindrücke der Creativa: Letzte Woche Samstag bin ich zusammen mit meiner Schwiegermutter auf der Creativa in Dortmund gewesen, laut eigenen Angaben Europas größte Messe für kreatives Gestalten. Heute schildere ich in meinem Artikel meine Eindrücke und zeige, was ich erbeutet habe. 🙂
Das findest du in diesem Artikel:
Erste Eindrücke der Creativa
Die Creativa erfreut sich offensichtlich großer Beliebtheit. Ganz besonders bei Frauen. Ganz besonders bei Frauen im Alter ab 45 aufwärts. Aber auch junge Mädchen und der ein oder andere Mann hat sich hierhin verirrt (und sei es in den meisten Fällen als Begleitung für die Frau). 😀
Dementsprechend voll war es dann auch. Aber ich habe mir von meiner Schwiegermama sagen lassen, dass es nicht am Samstag liegt, sondern auch am Mittwoch schon sehr voll sein kann. Am Sonntag wäre ein Besuch hingegen kaum mehr lohnenswert, da Vieles schon abverkauft wäre und die Händler allmählich mit Zusammenräumen beschäftigt wären.
Glücklicherweise habe ich mich dazu überreden lassen meine Jacke an der Garderobe abzugeben. Mit 2 € vergleichsweise günstig.
Mich hätte es ja nicht gestört meine Jacke zu tragen. Aber es war bereits in der Eingangshalle sehr sehr warm. Später war mir richtig heiß, sodass ich froh war meine Jacke nicht dabei zu haben. Und in dem Gedränge auf seine Sachen aufzupassen ist auch so schon eine Herausforderung.

Wozu der Hallenplan?
Es ist ja echt toll, wenn man einen Plan hat um zu sehen welche Stände in welcher Halle zu finden sind. Aber warum es diesen Plan überhaupt gibt, habe ich dann doch nicht verstanden, als ich drin war. Denn es ist überhaupt nichts sortiert!
Näh-, Strick- und Häkelzubehör gab es ohnehin irgendwie in jeder Halle. Stanz- und Stempelzubehör war auch zwischen drin gemischt. Und malen & zeichnen, was mich primär interessiert hat, musste ich auf der gesamten Messe suchen und habe zwischen drin das ein oder andere bei Stempelständen gefunden.
Ganz ernsthaft; der Plan dient weder der Orientierung noch der eigenen Planung wohin man gehen möchte – er ist schlicht nicht zu gebrauchen, weil sich an die eigene Planung nicht gehalten wird.

Interessante Funde
Ein paar sehr interessante Dinge habe ich auch gefunden, auch wenn ich nicht gleich alles kaufen wollte.
So erregten beispielsweise ein Korkpapier* und das Snappap* (ein veganes Lederpapier, welches man waschen und vernähen kann) meine Aufmerksamkeit. Beim Betrachten überlegte ich zwangsläufig ob man darauf zeichnen könnte, malen bestimmt.
Für die Eitelkeit gab es auch etwas: ein Stift mit Nagellack*. Eindrucksvoll wurde präsentiert, dass man damit nicht nur Nägel lackieren konnte. Die Dame am Stand verzierte grade ein Osterei damit. 🙂
Schade, dass mein Budget so „klein“ war, dachte ich mir beim Betrachten der Spectrum Noir Aqua* und Spectrum Noir Sparkle* Marker. 😛 Bei den Distress Marker* von Tim Holtz nahm ich dann erschreckt den Preis zur Kenntnis. Auch sein Markerpapier empfand ich als überteuert.
Leider war mein Geld für die ZIG Clean Color Real Brush* Marker bereits aufgebraucht. Die sahen wirklich sehr interessant aus. Das Gleiche bei den Tombow ABT dual Brush Pen*, die grade an einem anderen Stand präsentiert wurden.

Meine Beute
Ich habe mir ein knappes Budget von ca. 70 € mit genommen, welches ich mit Bedacht investieren wollte. Und zwar hatte ich es auf Dinge abgesehen, auf die ich sonst nie gekommen wäre und die ich auch ganz sicher nutzen würde.
Ich wollte nicht direkt sofort mein gesamtes Budget aufbrauchen, deswegen habe ich erst einmal nur geguckt.
Zuerst habe ich einen Molotow Grafx Art Masking Liquid Pump Marker in 2 mm Größe gefunden, die fehlte mir noch. Und gleich daneben erregte der Sharpie Paint Peinture weiße Fineliner meine Aufmerksamkeit.
Ein wenig weiter habe ich recht günstig zwei Musterstanzen erworben. Dabei fiel mein Blick direkt auf ein 24er Pastell Set Spectrum Noir Layoutmarker. Und wieder eine Sorte mehr für meine Testreihe. 😀
An einem anderen Stand wurde eindrucksvoll die Verwendung des Mini Ink Blending Tools vorgeführt. Das hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich mir gleich ein Set nebst Nachfüllschwämmchen geschnappt habe. Auf dem Weg zur Kasse erregten dann noch zwei Schablonen meine Aufmerksamkeit, die sich hervorragend für meine Unterwasserbilder eignen. 😀
Zu guter Letzt konnte ich zwei kleine Stempel, einer mit Bärchen und der andere mit Cupcake, ergattern. Dann war mein Geld auch schon aufgebraucht. ^^

Nächstes Jahr wieder?
Wenn ich ehrlich sein soll, hielt sich mein Spaß und meine Begeisterung für die Creativa doch arg in Grenzen. Es wurde irgendwie nichts Neues präsentiert. Man zahlt teures Geld um einzukaufen, das kann ich woanders günstiger haben. Die wenigen Materialpräsentationen, die das Highlight der Messe waren, machen das leider nicht wett.
Außerdem mag ich es nicht mir die Füße platt zu stehen und mich durch eine Menge zu drängen. Es war unerhört heiß, es gab nur sehr selten Sitzgelegenheiten und insgesamt war alles zu chaotisch und schlicht nicht sortiert. Da können die Organisatoren auf jedenfall noch nachbessern.
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