Der ultimative Markertest: Copic, Touch, Alpha, Delta, stylefile, Molotow und Gundam

Auf diesen Artikel habe ich mich am meisten gefreut. 🙂
Ständig stößt man im Internet auf Mutmaßungen, Behauptungen und Meinungen welche Marker denn nun die Besten wären, welche günstigen Alternativen es gäbe und von welchen Markern man unbedingt die Finger lassen soll.

Auf solche schwammigen Aussagen wollte ich nicht länger etwas geben, ich wollte es genau wissen. Daher habe ich alle gänigen, bekannteren Marker-Markern gekauft um sie ausprobieren zu können.

Ich kann also zu Recht sagen: Ich habe sie ALLE ausprobiert und miteinander verglichen!

Und nun könnt Ihr ihn lesen, den ultimativen Marker-Vergleich. 😉

 

Übersicht

Diese Aspekte habe ich in diesem umfangreichen Artikel berücksichtigt. Ihr könnt Sie über die unten stehende Liste direkt anwählen.

 

Namen und Hersteller

In diesem Artikel geht es um die nachfolgenden Marker. Allerdings stehen die Gundam Marker außer Konkurrenz, da es sich bei ihnen nicht um Alkoholmarker handelt (so wie alle anderen), stattdessen sind sie auf Wasserbasis.

Alle anderen besitzen Tinte auf Alkoholbasis.

Marker Name Hersteller Herstellungsland
Copic / Copic Ciao .Too Japan
Twin Touch / Brush Touch ShinHanArt Korea
Alpha Design Alphacolor Korea
Delta Rotbart China
stylefile Publikat China, Spitzen: Japan
Molotow Basic Sketcher Molotow Asien, Spitzen: Japan
Gundam Real Touch Gundam Japan

 

Image und Zielgruppen

Jeder Kunstschaffende kennt den Marktführer – jeder kennt also Copics oder hat zumindest schon von ihnen gehört. Aber die anderen Marken sind nur wenigen bekannt, meistens auch nur denen, die sich die Mühe machen nach Alternativen zu suchen.

Da die Copicmarker sehr teuer in der Anschaffung sind, sind es überwiegend diejenigen Künstler, die einerseits noch kaum/ keine Erfahrungen mit Layoutmarkern haben oder jene, die kaum Geld zur freien Verfügung haben, die sich auf die Suche nach günstigeren Illustrationsmarkern machen.

Entsprechend kann man bei den anderen Markern kaum von Imagebildung sprechen, da sie schlicht zu unbekannt sind. In meiner Artikelreihe über die verschiedenen Marker wollte ich für diese einmal eine Lanze brechen und habe sie alle einmal vorgestellt.

Das Image von Copic ist freilich fast so wie das von Apple: er ist der Marktführer, er steht für hervorragende Qualität an die kein anderer Marker heran kommt. Fanatisch liest man immer wieder, dass nur Copics die unangetasteten Sieger für die Künstler sind.

Doch stimmt das tatsächlich? Sind die Copics wirklich so viel besser als all ihre günstigeren Nachahmer?
In diesem Artikel möchte ich aufklären und zwar gestützt duch persönliche Erfahrungen und subjektiven Tests. Auf Image wollte ich also nichts geben.

Als typische Nutzergruppe für Marker sind erst mal die verschiedenen Künstlergruppen (Mangaka, Comiczeichner, Illustratoren, Graffitikünstler und sonstige Zeichner/Maler) zu nennen. Dann gibt es noch einige Berufsgruppen, die ebenfalls mit solchen Markern arbeiten (Innen-/Landschafts-/Architekten, Modezeichner, Designer und Layouter).

Alle Marker Marken
Alle Marker Marken nebeneinander

 

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Als ich Marke für Marke in Händen hielt und schließlich testete, stellte ich allmählich genervt fest: sie sind alle ziemlich gleich!

Alle stinken extrem (wie gesagt, die Gundam Marker stehen hier außen vor, da diese auf Wasserbasis sind), sind ähnlich geformt, haben eine breite und eine schmale Seite und die Farben ähneln sich sehr stark.

Es ist für mich an dieser Stelle also sinnvoller die Unterschiede aufzuzählen:

  • Die Form der Stifte
  • Die Art der Verpackung
  • Die Art der Kappen
  • Wie und wo die Farbmarkierung platziert wurde
  • Die Anzahl der verfügbaren Farben, Varianten und Zubehör
  • Nicht zu vergessen: der Preis

Das war es im Groben auch schon. Nun werde ich auf diese verschiedenen Merkmale genauer eingehen.

 

Stifte

Hier gebe ich einen Einblick über die Optik der Stifte selbst, wie sie in der Hand liegen sowie das Wichtigste: wie malen sie eigentlich und wie verhält sich die Alkoholfarbe überhaupt?

 

Design und Handling

Marker Name Merkmale
Copic Viereckig, dicke Form
Copic Ciao Rund, sehr schlanke Form
Twin Touch / Brush Touch Altes Design: Viereckig, recht dicke Form
Neues Design: Abgerundet, mittlere Form
Alpha Design Eckig mit konvexer Kappe, dicke Form, Gripoberfläche
Delta Dreieckig abgerundet, schlanke Form
stylefile Rund, schlanke Form
Molotow Basic Sketcher Viereckig, dicke Form
Gundam Real Touch Rund, sehr schlanke Form

Die dicken Marker haben alle eine vergleichbare Größe und Dicke sowie Form. Die runden Marker unterscheiden sich optisch sehr viel stärker voneinander.

Als Mann hat man größere Hände, bei ihnen dürften die dickeren Marker besser in der Hand liegen. Für mich persönlich ist es angenehmer mit den schlankeren Stiften zu malen. Auch das neue Design der Touch Marker ist nun viel angenehmer in Händen zu halten als das Alte.

Bevorzugen würde ich von der Formgebung her die stylefile Marker, sie entsprachen am ehesten meiner Handgröße. Aber auch die Delta Marker waren noch in diesem Bereich recht weit vorne, ebenso die Copic Ciao Marker.

Die Gundam Marker waren in Form und Größe mit normalen Filzstiften zu vergleichen.

Da ich aber schon 6 Jahre Malerfahrung mit dem alten, dicken Design der Touch Marker habe, behaupt ich, letztendlich ist es eine Frage der Gewöhnung und jeder muss für sich selbst entscheiden mit welcher Größe eines Stiftes man noch klar kommt und mit welcher nicht.

Alle Marker auf einem Haufen
Alle Marker auf einem Haufen

 

Geruch

Alle Alkoholmarker riechen aufgrund des Alkoholgehaltes sehr streng. Beim ersten Öffnen einer der Copicmarker hatte ich persönlich das Gefühl, dass die Copics besonders extrem stinken.

Leider verfliegt der Geruch auch nach einigen Jahren Benutzung nicht besonders. Allerdings kann der Geruch auch Rückschluss auf die noch vorhandene Farbe im Marker geben, da der Gestand ja schließlich von der Tinte kommt.

 

Farbauftrag und Malverhalten

Ich habe jeweils einen ähnlichen Farbton genommen um den Vergleich einheitlicher zu machen.

Bei allen Alkoholmarkern verläuft die Farbe gleichmäßig und man kann/ muss mittels Technik das Beste heraus holen – deswegen sieht der Farbauftrag nicht immer einheitlich aus.

Jeweils empfand ich die Farben als recht knallig und gut deckend. Eindeutig stechen die Gundam Real Touch Marker hier heraus, es sind die einzigen Marker auf Wasserbasis. Ich finde anhand dieses Feldes kann man den Vergleich sehr gut sehen was der Alkohol in der Tinte bewirkt.

Marker Vergleich Maltest
Marker Vergleich Maltest

 

Generell empfand ich das Malverhalten bei allem Markern ziemlich gleich. Die größten Unterschiede konnte ich aufgrund des Handlings (wegen der Stiftform) und der jeweiligen Markerspitze ausmachen. Bei allen Feldern habe ich sowohl die schmale als auch die breite Seite verwendet.

Hier habe ich die groben Tests meiner Marker noch einmal für Euch auf einem Blick. Wenn Ihr es größer betrachten wollt, einfach auf eines der Bilder klicken.

Stilefile Marker Beispiel
stylefile Marker Maltest
Alpha Design Marker Malbeispiel
Alpha Design Marker Maltest
Delta Marker Anwendungs-Beispiel
Delta Marker Maltest
Copic Mal-Beispiel
Copic Marker Maltest
Copic Ciao Mal-Beispiel
Copic Ciao Marker Maltest
Copic Multiliner Beispiel
Copic Multiliner Maltest
Touch Marker Maltest
Touch Twin Marker Maltest
Basic Sketcher Maltest
Molotow Basic Sketcher Maltest
Gundam Marker Real Touch Beispiel
Gundam Marker Maltest

 

Meine subjektiven Eindrücke beim Malen

Während ich Beispielbilder (siehe ganz unten) ausgemalt habe, sind mir noch einige Feinheiten beim Malen aufgefallen, welche ich hier noch beschreiben möchte. Dies sind meine ganz eignen Erfahrungen, Ihr werdet also unter Umständen auch ganz andere beim Benutzen der Marker bekommen können.

Ich habe mich redlich bemüht möglichst fair die einzelnen Punkte zu bewerten und die Touch Marker (welche ich schon sehr lange habe) neutral mit den anderen Marken zu vergleichen.

Marker Name Was ich beim Malen dachte
Copic
  • Spitzen: die dünne Spitze empfand ich als recht hart, die dicke Seite war angenehm beim Malen.
  • Farbverlauf: grade bei den helleren Farben hatte ich gelegentlich Bedenken ob die Farbe noch flüssig genug war obwohl die Stifte brandneu sind.
  • Handling: die Stifte sind mir für meine Hand zu massiv.
Copic Ciao
  • Spitzen: beide Spitzen sind vergleichsweise weich, bei der Pinselspitze braucht es allerdings ein wenig Übung um präzise zu malen.
  • Farbverlauf: für die verhältnismäßig kleine breite Seite empfand ich, dass der Alkohol zu schnell verflog. Grade bei großen Flächen kam ich mit der kleinen breiten Spitze oft nicht schnell genug hinterher.
  • Handling: sind recht schlank und liegen somit gut in der Hand.
Twin Touch /
Brush Touch
  • Spitzen: die Spitzen dieser Marker waren für mich der Richtwert, da ich mich an diese Marker gewöhnt hatte. Sie liegen meinem Empfinden nach also im mittleren Bereich.
  • Farbverlauf: im Vergleich zu anderen Markern empfinde ich den Farbverlauf dieser Marker als mit den Besten.
  • Handling: die neue Formgebung ist definitiv besser als die Alte.
Alpha Design
  • Spitzen: ich empfand beide Spitzen als angenehm weich und sie gaben mir ein angenehmes Malgefühl.
  • Farbverlauf: durch die weichen Spitzen kann die Farbe besser verlaufen, was aber auch hinderlich für sehr kleine Flächen sein kann. Bei sehr großen Flächen war der Farbverlauf durchschnittlich gut.
  • Handling: ich empfand die Marker als zu massiv.
Delta
  • Spitzen: die dünne Seite empfand ich als recht hart.
  • Farbverlauf: für meinen Geschmack verdunstet der Alkohol der Farbe etwas zu schnell, sodass grade bei größeren Flächen am ehesten Streifen entstehen können.
  • Handling: liegen durch die halbrunde Dreiecksform angenehm in der Hand.
stylefile
  • Spitzen: auch bei diesen Markern empfand ich beide Seiten als angenehm weich.
  • Farbverlauf: die Farben verlaufen sehr schnell und nahezu perfekt ineinander.
  • Handling: durch die runde, schlanke Form sehr angenehm in der Hand.
Molotow Basic Sketcher
  • Spitzen: von meinem Empfinden her war mir die dünne Spitze zu hart.
  • Farbverlauf: auch hier hatte ich den Eindruck, dass der Alkohol in der Farbe zu schnell verflogen war, denn auch hier konnten bei größeren Flächen Streifen schneller entstehen als bei anderen Markern.
  • Handling: die Marker waren mir zu massiv.
Gundam Real Touch
  • Spitzen: die eine Seite hat eine Fineliner-Spitze die dickere Seite entsprach der Copic Ciao Pinselspitze.
  • Farbverlauf: da es sich bei diesen Stiften nicht um Alkoholmarker sondern um Farben auf Wasserbasis handelt, laufen sie außer Konkurrenz.
  • Handling: es lässt sich mit ihnen malen wie mit jedem handelsüblichen Filzstift.

 

Varianten

Laut meinen Recherchen gibt es (noch) nicht bei allen Marker-Arten verschiedene Varianten. Meistens gibt es nur die übliche Version mit der breiten und der normalen dünnen Spitze.

Bei Copics gibt es die folgenden Varianten:

  • Copic mit normaler und breiter Spitze
  • Ciao mit Pinselspitze und breiter Spitze, insgesamt sind diese Marker kleiner als die normalen Copics
  • Sketch mit Pinselspitze und breiter Spitze, sie sind allerdings so groß wie die normalen Copics
  • Wide mit einer sehr breiten Seite

Bei den Touch Markern gibt es diese Varianten:

  • Twin Touch mit normaler und breiter Spitze
  • Brush Touch mit Pinselspitze und breiter Spitze

Bei den Alpha Design Markern gibt es folgende Varianten:

  • Alpha Design mit normaler und breiter Spitze
  • Alpha Brush mit Pinselspitze und breiter Spitze

Molotow hat noch beispielsweise Fineliner im Angebot neben den zum Graffiti-Style ohnehin zugehörigen Tag-Stiften, Spraydosen und breiten Markern (welche eher mit Edding Markern vergleichbar sind).

 

Update 01.05.2014:
Zufällig habe ich in einem Onlineshop entdeckt, dass es die Stylefile Marker mittlerweile auch als Brush Marker gibt. 😉

 

Sets und Verpackung

Alle Marker gibt es als Einzelstifte zu kaufen, doch nicht alle Setvarianten sind bei allen Herstellern verfügbar. Gängig sind Verpackungsgrößen von 12, 24, 36 und 48 sowie 60 bzw. 72 Stiften.

Einige bieten sogar Probiersets mit 6 bzw. 8 Stiften an. Speziell Copic hat in diesem Bereich ein sehr großes Segment.

Update Dezember 2016: leider bietet kein Onlinehändler mehr die Alpha Design Marker einzeln an.

Name Einzeln 12er
24er
36er
40er
48er
60er
72er
Copic kaufen* kaufen* kaufen* kaufen*
Touch kaufen* kaufen* kaufen* kaufen* kaufen* kaufen*
Alpha x kaufen* kaufen* kaufen* kaufen*
Delta kaufen* kaufen* kaufen* kaufen*
stylefile kaufen kaufen kaufen kaufen kaufen kaufen
Molotow x kaufen*
Gundam 6er Set*

 

Verpackung

Die meisten der oben aufgeführten Marker kommen in einer durchsichtigen Kunststoffbox daher.

Bei den Copic Ciao Markern war sogar noch ein flacher Trenner auf die Stifte gelegt, damit diese in der Dose nicht verrutschen (dies war bei den normalen Copics, wahrscheinlich wegen ihrer Dicke, nicht notwendig). Mich persönlich nervt dieser Aufsatz, weil er ständig herunter fällt, sobald ich die Dose öffne.

Die Stylefilemarker waren lediglich in einer Kartonverpackung (waren auch nur 6 Stifte).

Die Verpackung der Molotowmarker fand ich besonders kurios: sie befinden sich in einem halben Karton, wie in einem Becher, welcher zum Schutz in Kunststoff eingepackt war (ähnlich DVDs). Kein Deckel, der die Marker halten könnte, wirklich nur für den Schreibtisch zum Zugreifen und Losmalen.

Das Etui der Delta Marker gefiel mir persönlich am besten. Die 24 Stifte sind in einem mit Klettverschluss versehenen Etui und einem extra Fach, welches mit einem Reißverschluss geschlossen werden kann – ideal zum Mitnehmen und außer Haus benutzen also.

Unter anderem gibt es die Touch Marker ab einer Menge von 60 Stück in einem Koffer, welcher einen Griff zum Tragen und 2 Verschlüsse aus Metal besitzt. Die Stifte sind dort akurat einsortiert.

Von dem ein oder anderen Hersteller gibt es auch Aufsteller in die das komplette Markersortiment Platz findet.

Alle Marker Verpackungen
Alle Marker Verpackungen

 

Farbpaletten

Hier könnt Ihr auf einem Blick sehen wie viele Farben es von welcher Marke gibt. Unbestritten gibt es von den Copics am meisten Farben, diese sind allerdings auf die einzelnen Varianten (Copic, Ciao, Sketch und Wide) verteilt.

Marker Name Anzahl der Farben
Copic insgesamt 358
Touch 204 + Blender¹ + schwarz + Neonfarben
Alpha Design 144
Delta 120 + Blender¹
stylefile 124 + Blender¹ + schwarz
Molotow Basic Sketcher 120 + Blender¹
Gundam Real Touch 16

¹Als Blender werden die farblosen Marker bezeichnet welche für Farbabstufungen gedacht sind.

 

Preise

Kommen wir zum interessantesten Aspekt: die Preise. Bekanntermaßen gehen diese besonders stark auseinander. Natürlich habe ich nur die Marker aufgelistet, die ich auch getetestet habe. In den meisten Fällen wird man aber höhere Preise finden.

Die hier angegebenen Preise sind die niedrigsten, die ich im Internet finden konnte, selbstverständlich können sie sich jederzeit ändern.

Stand: 31.08.2013
Preise: In €uro
Quelle: preissuchmaschine.de (alternativ: diverse Shops)

Marker Name Einzeln 12er Set 24er Set 36er Set 40er Set
48er Set 60er Set 72er Set
Copic 5,41 60,00
200
359
Copic Ciao
3,26
35,90
95,41
213
Twin Touch 2,75
30,00
69,00
84,00
139,00
164,90
Alpha Design 2,30
24,85
57,90 79,90
134,00
Delta 1,69 15,95 31,50 54,89
stylefile 2,75 27,90 53,90 79,90 116,90 179
Molotow Basic Sketcher 2,75 29,00
Gundam Real Touch 4,36 6er Set: 23,53

 

Papier

Öfters lese ich ob man diese oder jene Marker auch auf normalen Papier benutzen kann. Die Antwort ist ganz einfach: NEIN kann und sollte man nicht! Und das gillt für ALLE Alkoholmarker.

Man sollte unbedingt Markerpapier (auch Layoutpapier oder Copicpapier genannt) verwenden. Welche Marke bzw. Hersteller man bevorzugt ist einem selbst überlassen. Aber auch beim Papier sind preislich deutliche Unterschiede möglich. Das Papier mit dem Namen Copic* kostete erheblich mehr als beispielsweise das Illustrations- und Layoutmarker Papier von Hahnemühle*. Dann gibt es noch Markerpapier von Schoellerhammer*, RAYHER*, Letraset*, Edel Caracho* und sogar von Touch* wie ich eben feststellen konnte.

Gute Nachricht: Markerpapier gibt es auch in verschiedenen Größen: DIN A5, DIN A4, DIN A3 und sogar DIN A2.

Wer überhaupt nicht weiß wie er an Markerpapier ran kommt (wobei ich mich dann frage wie man an die Marker selbst gekommen sein mag), der kann es auch mit sehr dünnem, glatten Papier versuchen. Wichtig ist nur: das Papier darf nicht saugstark sein.

Normales Zeichenpapier ist überhaupt nicht für die Marker geeignet, da dieses Papier die Marker regelrecht ausblutet und die Farben unkontrolliert verlaufen.

Druckerpapier ist ebensowenig geeignet. Es ist zwar nicht so schlimm wie bei Zeichenpapier, doch es ist grenzwertig. Die richtig guten Effekte der Marker bekommt man bei solchen Papieren einfach nicht hin.

Die Markerfarbe drückt außerdem durch das Papier hindurch und verschmiert auch die Unterlage. Markerpapier ist beidseitig speziell beschichtet um dies zu verhindern.

Und so sieht es aus, wenn man das falsche Papier verwendet:

Falsches Papier für Marker: Vorderseite
Falsches Papier für Marker: Vorderseite
Falsches Papier für Marker: Rückseite
Falsches Papier für Marker: Rückseite

Verwendet habe ich für diesen Test ein sogenanntes schwarzes Skizzenbuch mit normalem Zeichenpapier. Auch wenn diese „Blackbooks“ gerne mal bei Markern beigelegt oder im selben Shop verkauft werden, das Papier dieser Sketchbücher ist absolut nicht Markertauglich.

Markerpapiere habe ich auch miteinander verglichen. Hier gehts zum Papiervergleich.

 

Zubehör

Copic bietet freilich die größte Zubehör-Palette: Wechselspitzen in verschiedenen Stärken (Materialdicke und -härte), Nachfüllfarben, leere Marker zum selbst befüllen, Aufbewahrungssysteme und sogar eine Airbrush-Pistole, in die man einzelne Markerstifte einlegen kann um ihre Farbe mit der Druckluft zu versprühen.

Aber auch Touch hat für seine Twin und Brush Marker nachgerüstet: auch hier gibt es mittlerweile Wechselspitzen und Nachfüllfarbe.

Prinzipiell gibt es auch von Molotow Nachfüllfarben und Ersatzspitzen, bis dato ist allerdings unklar ob dies auch für die Basic Sketcher gilt.

Ansonsten bieten natürlich auch die anderen Hersteller verschiedene Aufbewahrungslösungen an.

 

Fazit

Nun zu meinem abschließenden Fazit und meiner Erfahrung, die ich in den letzten Wochen mit all diesen Markern machen konnte. Vielleicht fasse ich es mal in Gewinner und Verlierer zusammen… 😀

 

Gewinner

Also insgesamt bin ich ungemein überrascht von den stylefile Markern. Sie konnten mich sowohl im Handling, den angenehmen Spitzen als auch im Farbauftrag sehr überzeugen. Ihr Preis liegt mit rund 2,75 € pro Einzelmarker im Mittelfeld und der Gesamteindruck ist durchweg positiv.

Marker ohne Kappe
stylefile Marker ohne Kappe

 

Zufrieden war ich mit dem Ergebnis bei meinen Touch Twin Markern. Sie konnten sich mit ihrem neuen Design im Handling verbessern und im allgemeinen Vergleich schnitten sie auch recht gut ab. Ihr Preis um 2,75 € pro Einzelmarker ist ebenfalls eher niedrig. Ich würde hier einen imaginären Platz 2 vergeben. 🙂

Touch Marker neue und alte Generation
Touch Marker neue und alte Generation

 

Der absolute Preisknaller sind die Delta Marker mit 1,69 € pro Marker. Dafür muss man hier allerdings Abstriche in der Malqualität in Kauf nehmen. Aber vielleicht macht die angenehme Stiftform das wieder wett?

Für Einsteiger in jeden Fall zu empfehlen. 😉

Beide Spitzen vom Delta Marker
Rotbart Delta Marker

 

Verlierer

Kommen wir zu den Verlierern…

Ungemein enttäuscht war ich von den Copic Markern. Hochgepriesen als Marktführer und DIE Illustrationsmarker schlechthin konnten sie diesen Ruf meiner Meinung nach nicht rechtfertigen.

Das Handling der klobigen Stifte war sehr unangenehm. Der Farbauftrag ansich war ok, aber die einzelnen Stifte wichen qualitativ ungemein voneinander ab, außerdem war die dünne Spitze extrem hart. Hinzu kommt der sehr strenge Geruch, den ich grade bei diesen Markern als besonders penetrant empfand.

Ein wenig was gut machen konnten hier die Copic Ciao. Ihr Farbauftrag ist deutlich besser, das Handling viel angenehmer und auch der Preis ist mit 3,26 € den Stift noch ok. Doch um die Copic-Ehre zu retten, reicht das meiner Meinung nach leider nicht. Für mich persönlich eine überschätzte Marker-Familie.

Copic und Copic Ciao
Copic und Copic Ciao

Pluspunkte bekommen die Copic-Marker von mir für die große Farbvielfalt und das Zubehör-Sortiment.

 

Als absoluten Verlierer betrachte ich persönlich die Molotow Basic Sketcher. Ihr Preis ist mit 2,75 € pro Marker genau gleich dem der Touch Twin Marker. Doch weder im Handling noch im Farbauftrag noch bei den verfügbaren Sets konnten sie mich überzeugen.

Molotow Einzelmarker
Molotow Einzelmarker

 

Beispiele

Hier habe ich ein Comic-Bärchen vorgezeichnet und mehrmals auf Markerpapier ausgedruckt um es mit den unterschiedlichen Marken ausmalen zu können. Ich finde grade bei diesem einheitlichen Motiv kann man die Unterschiede beim Farbauftrag noch einigermaßen gut erkennen. Für eine größere Ansicht einfach auf eines der Bilder klicken. 😉

Bärchen mit Copic und Copic Ciao
Bärchen mit Copic und Copic Ciao
Bärchen mit Molotow Basic Sketcher
Bärchen mit Molotow Basic Sketcher
Bärchen mit Alpha und Delta
Bärchen mit Alpha und Delta
Bärchen mit stylefile und Gundam Marker
Bärchen mit stylefile und Gundam Marker

Zu guter Letzt habe ich ein Beispielbild auf DIN A3 Markerpapier (von Hahnemühle) gemalt bei dem ich alle der im Artikel erwähnten Alkoholmarker (also alle außer den Gundam-Markern) verwendet habe.

Richtig gehört: ich habe alle Marken miteinander kombiniert. Da die Farben alle die gleiche Basis haben, kann man das sehr gut tun. Solltet Ihr also ebenfalls Layout-Marker verschiedener Hersteller haben, habt keine Angst sie zusammen zu verwenden. 😉

Ihr könnt Euch gerne mal den Spaß machen und raten welche Flächen mit welchem Marker gemalt wurden. 😀
Ich kann aber nicht versprechen ob ich mich später noch exakt dran erinnern werde. 🙂

Beispielbild mit allen Alkoholmarkern gemalt
DIN A3 Beispiel mit allen Alkoholmarkern

 

Video

Hier könnt Ihr noch einmal sehen wie ich mit den Alkoholmarkern aus diesem Artikel testweise male.

 

Noch mehr getestete Layoutmarker

Seitdem ich diesen Artikel erstellt habe, sind noch ein paar weitere Alkoholmarker von mir getestet worden. Die Artikel findest du hier:

Was sind Chameleon Color Tones Marker? Vorstellung & Vergleich [Update]

Review & Vergleich: Spectrum Noir Alkoholmarker

 

Zwar nicht getestet, aber auch darüber geschrieben:

Sind Touch Five / Touchfive Marker eine gute Copic Alternative?

 

Andere Artikel zum Thema

Mehr Informationen zu den einzelnen Markern selbst erhaltet Ihr im jeweiligen Artikel:

 

Weiterführende Links

 

Produktempfehlungen

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Copic Ciao12er Set
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Illustrationspapier von Hahnemühle
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von Hahnemühle
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Zeichenkurs

Ich bin eine nerdige Zeichnerin. Durchs Zeichnen bin ich zu meiner ersten Webseite gekommen und damit zu viel Fachwissen und meinen Beruf.
Am liebsten zeichne ich kleine Comictierchen oder so Zeugs mit Comicaugen - und Meerjungfrauen! ^^ Meine Lieblinge sind die Touch Marker, aber ich probiere mich - auch dank des Blogs - durch alle Materialien und Motive durch.
Ich stehe jederzeit offen für Fragen und freue mich riesig über dein Feedback! 😉

LG Steffi
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61 Comments

  1. C

    Hi
    Danke für den Test…
    Also ich persönlich liebe meine copics…Hatte die zu meiner Studienzeit gekauft und jetzt nach knapp 15! Jahren wieder unterm Bett hervor geholt. Sie waren senkrecht gelagert und nicht wie es sein sollte horizontal…Und siehe da…Sie gehen immer noch Einwand frei
    Habe auch viele Alternativen ausprobiert in den letzten Jahren aber ich bleibe bei den copics denn hier sind es ein paar Aspekte die mich überzeugt haben
    Die Farbtreue…
    Also ich sehe auf den Deckel was raus kommt das ist bei anderen Marken oft sehr abenteuerlich
    Die brush Spitze ist für mich persönlich das beste ich persönlich finde sie präziser als bei den Touch und viele Marker haben gar keine Brush Spitze auf die ich persönlich nie verzichten möchte
    Das blenden klappt meiner Meinung nach mit geeigneten Papier besser
    Die Farbauswahl ist immens was beim blenden ungemein hilft
    Die Stifte sind einzeln zu erwerben also kann man auch Stück für Stück seine Sammlung ergänzen
    Sie sind nachfüllbar was sich auf lange Sicht wirklich rechnet und mir würde sicher noch mehr einfallen…

    Ich selbst habe viele günstige Alternativen ausprobiert und das ist mein persönliches Fazit..Zum einsteigen und die Technik erlernen reichen auch günstige lass meine Tochter auch mit den günstigen Touch arbeiten aber wenn man dann irgendwann wirklich anfängt mit colorieren und Wert auf gelungene Farbverläufe stellt dann kommt man eventuell doch nicht an den copics vorbei. Denn die Qualität ist echt nicht ohne…Ich bekomme auch nach knapp 16/17Jahren wo ich mir meinen ersten Marker gekauft habe den gleichen Stift mit exakt der Farbe und das ist doch auch was wert?

    Letztendlich wird jeder selbst probieren müssen was gefällt bzw wofür er es braucht aber fair sollte die Diskussion bleiben.
    LG

    1. Hallo C,
      danke für deinen Kommentar.

      All das, was du aufzählst und als wunderbare Vorteile der Copic aufzählst, trifft auch auf die anderen Marker zu. Von daher sehe ich keinen Grund die Copics hochzuloben.

      Meine Touch Marker habe ich auch schon über 10 Jahre und sie sind immer noch top in Schuss und ich bekomme ebenfalls noch jede Farbe einzeln zuverlässig.

      Zu den Markerkappen hatte ich übrigens auch einen extra Artikel angefertigt: http://online-zeichenkurs.de/materialien/farbverbindlichkeit-von-markerkappen-copic-touch-stylefile-delta-alpha-spectrum-noir-basic-sketcher-chameleon-8211.html

      Es bleibt dir aber natürlich trotzdem unbenommen die Copics zu bevorzugen. 😉

  2. Madi

    Danke für den super Vergleich! Hast du auch Erfahrung mit Mixed Media? Ich habe nämlich vor mir Marker anzuschaffen und möchte sie gerne mit meinen Aquarellfarben benutzen (also als Marker als Schattierung und Aquarell als Farbe drüber). Weißt du ob das gut funktioniert oder die Farben dann verwischen? Lg Madi

    1. Hallo Madi,
      danke für deinen Kommentar.

      Ich habe Marker schon mit verschiedenen Medien gemischt. Mit Aquarell habe ich das allerdings andersherum gemacht; erst das Aquarell und dann die Schatten mit dem Marker.
      Die Marker sind nämlich nicht 100%ig wasserfest und können schon mal verlaufen bzw. fleckig werden. Das kann man sich auch gezielt nutzen indem man mit Lösungsmitteln (z.B. aus dem Blender) die Farben anlöst um sie verlaufen zu lassen.

  3. Thaovi

    Finde den Artikel toll.Aber ehrlich gesagt sind Copics immer für verschiedene Zeichenarten da.Der Copic Classic ist eigentlich so für professionelle Zeichnung da

    1. Hallo Thaovi,
      du meinst sicherlich für „berufliche“ Zeichnungen. Denn was ich schon an Werken gesehen habe, die mit Copic Ciao entstanden sind, würde ich die definitiv auch als professionell bezeichnen. 😉

  4. Nikaaaaa

    Vielen Dank für den sehr ausführlichen und vor allem systematischen Test! Komme aus der Architektur-Ecke und habe lang mit mir gerungen, ob ich mir tatsächlich die teuren Copics zulegen soll oder nicht. Hab mich letztlich doch für die Stylefine Marker entschieden, auch weil die sich im Gegensatz zu den TouchTwins ganz unproblematisch über den Hersteller einzeln bestellen ließen. Bin schon ganz gespannt 😉 Dein Artikel war super hilfreich und im Gegensatz zu vielen anderen Produkttest wirklich umfassend und nachvollziehbar!

      1. Nikaaaaa

        Hallo Steffi,
        meine Stifte sind da und ich konnte selbst einen Vergleichstest machen. Im Vergleich zu den Copics finde ich die Spitzen der stylefiles härter. Ist aber vermutlich nur Gewohnheitssache. Die Farbpalette bei den stylefiles mag zwar kleiner sein, für mich waren aber alle relevanten Farben (gedeckte Grün-, Grau-, Braun- und Rottöne) dabei. Einzige Nachtteil: bei der Farbe „Coral Red“ ist bei stylefile was ganz anderes drin als draufsteht, nämlich ein ziemlich grelles Neonpink. Der Unterschied zwischen Deckelfarbe und tatsächlicher Stiftfarbe ist bei diesem Farbton wirklich extrem. Vllt wäre das ja noch eine Kategorie für deinen Test: ein Vergleich zwischen angegebener Farbe und das was am Ende wirklich rauskommt. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit den stylefiles und seh sie durchaus als günstigere Alternative zu den Copics!
        Viele Grüße, Nika

        1. Hallo Nika,
          danke für dein Feedback und deine Anregung. Die Farbverbindlichkeit ist auf jeden Fall ein Artikel wert, auch wenn ich nur jeweils eine begrenzte Anzahl Stifte zur Verfügung habe. Aber für einen kleinen Einblick wirds wohl langen.

          Dass die Farbe aber so stark abweicht, scheint mir eher ein Fehler zu sein. Schreib mal stylefile an und schick mal Fotos mit. Ich denke, das wird ein Fabrikationsfehler (falsche Beschriftung bzw. falsche Farbe eingefüllt) und nicht gewollt sein. 😉

          Gruß
          Steffi

          PS: ich freue mich natürlich auch über weitere Eindrücke. 😉

  5. Tanja

    So. Habe diesen Artikel wirklich gründlich gelesen, da ich ein paar Copic Marker habe, aber sie echt unhandlich finde. Sie alle (die gängigsten) mal zu vergleichen war bestimmt viel Arbeit und hat auch mir weitergeholfen. Ich werde wohl mal Twin Touch und Stylefile testen 🙂
    Diese „angeblichen“ Profis die hier alles zerreden, haben die wichtigsten Sätze einfach überlesen. Wie oft soll man noch schreiben es ist subjektiv. Objektiv geht ja gar nicht *augenroll*. Danke für’s testen und schreiben 🙂 Ich nehme übrigens auch nur Kopierpapier oder zeichne in ein normales Buch…… habe aber auch Copic Papier.

    1. Hallo Tanja,
      danke für deinen Kommentar.

      Ja bei einigen hatte ich auch den Eindruck, dass nur drübergeflogen und nicht richtig gelesen wurde. Wenn man von seinen Lieblingen überzeugt ist, will man halt nichts Schlechtes über sie lesen sondern nur wie toll sie sind.

      Das haben vor mir aber schon so viele getan, deswegen wollte ich mal meine ehrliche {subjektive} Meinung kund tun. ^^

  6. Michael Franke

    Eine Frage an die Profi’s:
    Wie ergiebig sind die Stifte ?
    Leider habe ich nur für copic Nachfüll Tanks gesehen…
    Das wirft natürlich einen Schatten auf die Wirtschaftlichkeit, wenn die meistbenutzten Farbstifte dann leer sind und ein ganzes Set gekauft werden muß.

    Vielen Dank für jede Antwort!
    Michael.

    1. Hallo Michael,
      inzwischen lassen sich die meisten anderen Marken ebenfalls nachfüllen und die Spitzen tauschen. Bei den Touch Twin und den Stylefile Markern weiß ich das mit Sicherheit.

      Abgesehen davon lässt sich eigentlich von jeder Marke jede Farbe einzeln nachkaufen. Man muss keine ganzen Sets neu kaufen. Ist aber in meinem Test oben ersichtlich. 😉

      Gruß Steffi

  7. Bernadette Reinicke

    Hallo Steffi,

    Danke für deinen Test. Meine Tochter liegt mir schon seit Wochen in den Ohen, das sie unbedingt Copic haben möchte, wo ich mich bei den hohen Preisen gesträubt habe. Jetzt legte ich ihr deinen Test zum lesen vor die Nase und siehe da, es muss nicht teuer sein. Sie fand es auch total toll, das du Bilder drin hattest, wie die jeweiligen Produkte zeichnen. Hat auch geholfen sie umzustimmen.
    Ich danke dir.
    LG Bernadette

    1. Hallo Bernadette,
      danke für deinen Kommentar. 😀

      Ich hoffe, deine Tochter ist mit den Markern, die sie dann bekommt (oder sich ausgesucht hat?) auch zufrieden. Wenn es danach geht „günstige Marker oder gar keine“, dann hat mein Test hoffentlich seinen Sinn auch erfüllt. Zumal man sich an die Handhabung auch erst einmal gewöhnen muss.

      Dann mal einen schönen Gruß an deine Tochter. 😉

      Lieben Gruß
      Steffi

  8. Coco-June

    Hallo Steffi,
    ein sehr schöner Artikel!
    Mir hat es auf jeden Fall etwas gebracht, mal hier vorbei zu schauen.
    Ich habe allerdings noch eine Frage bezüglich der Stylefile und der Touch Twin Marker.
    Gibt es bei beiden Marken auch einen Blender und bei Stylefile auch Nachfüllflaschen?
    Liebe Grüße
    Coco-June

    1. Hallo Coco-June,
      danke für deinen Kommentar. 🙂

      Es gibt sowohl von Touch als auch Stylefile Blender Marker.

      Nachfüllkartuschen für Stylefile werden wohl demnächst auch auf den Markt kommen. Von Touch gibt es inzwischen auch welche auf dem Markt.

      Die beiden Marken stehen sich also in nichts nach. Ich würde eher danach gehen welche Stiftform man angenehme findet.

  9. Liebe Steffi,
    erstmal vielen Dank für diesen gründlichen und sehr informativen Test! Da ich seit Jahren beruflich mit den viel zu teuren Copic-Markern arbeite, ist Dein Vergleich ein guter Anlaß, auch mal andere Sorten zu probieren.
    Nur zu Deinen Aussagen zum Papier muss ich etwas anmerken: das spezielle, nicht blutende und nicht durchschlagende Markerpapier (ich habe schon einige Sorten probiert und auch systematisch verglichen) erlaubt keine großen Flächen ohne Streifen. Die Farbe suppt sofort weg und bleibt so stehen. Ich arbeite nur noch mit Farbkopierpapier (bei mir ist das Color Copy, aber ich denke, jedes andere normal gute Farbkopierpapier tut’s genauso), die Farbe bleibt länger auf dem Papier und lässt größere Farbflächen ohne Streifen zu, wenn man schnell und mit ein bisschen Übung arbeitet. Man muss ein Papier hinterlegen, um den Schreibtisch zu schonen, weil die Farbe ein bisschen durchschlägt. Ein kleiner Nachteil: die Farbe blutet ein kleines bisschen, was aber nicht bemerkbar wird, wenn man schwarze Umrisse koloriert – dann bleibt die Farbe an der Linie stehen. Falls man dazu Tusche benutzt, dann empfehle ich Ecoline von Talens, die wird vom Marker nicht angelöst.
    Als Blender nehme ich normalen Spiritus. Damit kann man auch hellere Farbtöne erzeugen, indem man eine bestimmte Menge Nachfülltusche mit einer bestimmten Menge Spiritus mischt (bei Copic hat die Nachfüllflasche eine Mengenskala) und das in einen Leermarker füllt (genaues Mischungsverhältnis immer draufschreiben!)
    Mit Dank und guten Wünschen!

    1. Hallo Freimut, danke für deine Tipps!

      Welche Eigenschaften hat denn Farbkopierpapier? Das sagt mir leider nichts.

      Bei den Layoutpapieren habe ich einige Unterschiede entdeckt. Bei manchen trocknet die Farbe schneller als bei anderen. Aber auf größeren Flächen musste ich mich immer etwas beeilen.

      Manche finden es aber auch angenehmer, wenn die Farbe schneller trocknet. Ist wohl auch stark Gewöhnungs- und Geschmackssache.

  10. Steffen

    also dein Stiftevergleich ist beeindruckend. ich selbst überlege mir gerade die Chameleon Pens zu kaufen hat jemand mit diesen Stiften Erfahrungen gemacht?

  11. pg

    Das hier hier die Behauptung aufgestellt wird die getesteten Marker sich kaum Unterscheiden würden, abgesehen von wenigen (und zum Großteil unwichtigen) Merkmalen, sowie die Tatsache das hier Graffiti-Marker mit „normalen“ Markern zusammengeworfen und getestet werden, disqualifiziert diesen Test (für mich) als ernstzunehmend.

    Das der ungeliebte Marktführer auf einem der letzten, die Haus- und Hof-Marker jedoch auf einem der obersten Plätze landet, festigt diesen Eindruck nur noch.

    Um mal eine Lanze für die „schlechten“ MOLOTOW’s zu brechen.
    Diese Marker sind weder für normale Kolorationen gedacht noch liegt hier ihre Stärke, sie können neben normalen Markern also nur schlecht abschneiden.

    Diese Marker sind für die Farbechtheit im Bezug auf die vom selben Hersteller vertriebenen Lacke konzipiert. Dies sichert das Marker, Paint-Marker, Can’s und Sticks immer die selben Farben darstellen und ein Piece vom Sketchbook nahezu 1:1 auf die Wand oder eine andere Oberfläche gebracht werden kann.

    1. Danke für deine Kritik.
      Schon klar, dir sind die „Haus und Hof Marker“ unbekannt…
      Der Vergleich ist berechtigt, denn hier geht es nicht um den Verwendungszweck sondern um die Farbe in den Stiften und die basiert immer auf Alkohol – ergo gleichwertige Farben.

      Und zur Farbechtheit der Molotows empfehle ich einen Blick in meinen Sonnenlicht Test.

      Welche Vergleiche hättest du dir stattdessen gewünscht?

      1. pg

        Mir sind Touch-Marker nicht unbekannt, mein persönliches Fazit ist das sie beim ersten Auftrag zu Farbintensiv sind; lasierendes Arbeiten ist so schwer möglich.
        Mit Haus- und Hof-Marker bezog ich mich darauf, dass es eben deine Lieblingsmarker sind, die du am meisten nutzt.
        Das muss nicht mal böswillig sein, aber da ist es klar das dieser sehr gut abschneidet.
        Man hat sich dann auf Flussgeschwindigkeit, Druckpunkt, Vermalbarkeit, usw. so gut eingestellt, dass dieser und ihm möglichst ähnliche Marker immer besser abscheiden müssen.

        Zu behaupten das alle Farben auf Alkoholbasis gleich und deshalb uneingeschränkt zu vergleichen sind, ist ungefähr so als würde ich behaupten das Photoshop CS6 und Inkscape für einen Matte-Artist (Matte-Paintings) gleichwertige Alternativen sind (es SIND beides Grafikbearbeitungsprogramme).

        Und selbst wenn man den Vergleich gelten ließe, dann hätte man ihn sich sparen können da dass Ergebnis von Anfang an feststand

        Was die Lichtechtheit angeht – Farbechtheit war der falsche Begriff für das, was ich ausdrücken wollte, um 05.00 Uhr morgens ein Fehler der passieren kann 🙂

        Punkte die bei allen Markern unterschiedlich sind und die man objektiv besser beurteilen kann?
        – Abweichung der Farbwerte von Angabe des Herstellers (oder der Farbmarkierung am Stift)
        – Füllmenge (Preis ist schön, aber bekommt man überall die gleiche Menge „Tinte“?)
        – Pigmentdichte

        Subjektiv beurteilbare Merkmale?
        – Flussmenge (viele billige Marker und auch Graffiti-Marker laufen geradezu aus)
        – Gleichmäßigkeit der Malfläche (fleckig, streifig, etc.)
        – Farbübergänge/Verläufe
        – Neigung zum Bluten

        Keine Zwei dieser Marken können in allen diesen Bereichen so nah aneinander liegen, dass man behaupten könnte es gäbe kaum Unterschiede…

        1. Danke für deine Ergänzung.

          Bei dem, was man noch hätte testen können, stimme ich dir ganz klar zu. Allerdings wirst du 10 Tests durchlesen und immer etwas haben, das man bemängeln kann.
          Füllmenge wäre gewiss ganz nett, lässt sich aber nicht nachprüfen ohne die einzelnen Stifte ggf. zu zerstören. Da ich mir die Stifte selbst gekauft habe, bitte ich um Verständnis, dass ich an sowas gar nicht erst gedacht habe. 😉

          Und subjektive Meinungen sind eben das: subjektive Meinungen. Da wird man immer jemanden haben, der es anders sieht als man selbst.

          „Zu behaupten das alle Farben auf Alkoholbasis gleich und deshalb uneingeschränkt zu vergleichen sind, ist ungefähr so als würde ich behaupten das Photoshop CS6 und Inkscape für einen Matte-Artist (Matte-Paintings) gleichwertige Alternativen sind (es SIND beides Grafikbearbeitungsprogramme).“
          Wenn man solche Argumente heranzieht, dann kann man gar nichts mit gar nichts vergleichen.

          „Keine Zwei dieser Marken können in allen diesen Bereichen so nah aneinander liegen, dass man behaupten könnte es gäbe kaum Unterschiede…“ Da magst du Recht haben. Allerdings sind die Unterschiede dann auch wieder nicht so groß um Mitbewerbern keine Chance zu lassen und den Marktführer in unerreichbare Höhen zu setzen. Von daher hat mein Artikel schon seinen Sinn erfüllt: Viele weichen auf Alternativen aus, die sie vorher gar nicht kannten!

          Sicher, ich habe meinen „Lieblingsmarker“. Allerdings lasse ich mir, auch nicht durch die Blume, vorwerfen ich wäre nicht vorurteilsfrei an den Test gegangen. Klar gab es gewisse Infos, die ich im Hinterkopf hatte, und klar gibt es eigene Ansprüche an die Materialien, aber auf Teufel komm raus Dinge zu suchen um die Copics schlecht zu machen, das gehörte ganz sicher nicht zum Test!
          Wie gesagt: es ist SEHR subjektiv, jeder hat andere Ansprüche an die Materialien und natürlich auch an solche Tests.

          Unterm Strich: Danke für die weiteren Anregungen.

        2. Ulli

          Dasis aber Jammern auf echt hohem Niveau !Füllmenge Pikmentdichte… Steffi ist doch nicht die Stiftung Warentest. die meisten vergleichen höchstens ihre copics mir ein oder zwei anderen markern und das wars dann auch. Ich hab jedenfalls noch keinen gesehen der so viele marken gegenüber stellt. das man nicht an alles denken kann is doch immer so aber dafür hat steffi ja ihre ergänzenden Artikel danach noch geschrieben.

          1. Ja, alles kann ich sicher nicht umsetzen. Aber paar gute Ideen waren schon dabei. Wobei ich auch finde, dass man immer was zu Kritisieren findet, wenn man danach sucht. Aber neuer Input ist immer gut. 😀

  12. Hallo liebe Stefanie, vielen lieben Dank für diesen total ausführlichen Test Bericht … da hast dir richtig viel Mühe gemacht. Schade dass einige deine Arbeit schlecht reden … ärgere dich nicht … ist wohl normal dass solche Menschen erst dann zufrieden sind. Mir jedenfalls hat dein Bericht schon sehr geholfen … zeichnezwar schon seit frühester Kindheit aber halt nur so als Hobby … nun sah ich vor ca. 3 Wochen in meiner Bastelgruppe sogenannte „Zentangle-Bilder“ das gefiel mir so gut dass ich das auch machen musste …. einmal angefangen kann ich fast nicht mehr aufhören … macht so viel Spass … ich male meine anderst … nutze Permanent Marker für die Konturen und coloriere dann mit Faserstiften, Textmarkern oder Permanent-Markern leider befürchte ich dass zumindest die Textmarker in der Farbe verblassen werden … die Bilder (meine) sollten aber dauerhaft schön sein … zumal ich für meine erste eigene Ausstellung 2017 arbeite. So bin ich auf der Haltbarkeits Recherge auf deinen Bericht gestoßen. Mein erster großer Fehler ist in der Tat das Papier … nun weiß ich auch weshalb der Edding nach einem Bild leer war 😉 … u Anfang hatte ich auf A4 Kopierpapier gemalt welches eine glatte Beschichtung hatte und selbst darauf ließ sich schon viel besser malen. Nun hab ich es entweder überlesen oder nicht gefunden … wie schaut das bei den Markern welche du getestet hast mit der Haltbarkeit (Farbecht) aus? vorab schon mal merci für deine Antwort … liebe Grüß’le Marion

    1. Liebe Marion,
      ganz herzlichen Dank für dein Feedback. 🙂

      Schon bei der Erstellung dieses Artikels stieß ich auf die Eigenschaft „nicht lichtecht“ weshalb ich schon zu diesem Zeitpunkt einen Langzeittest begonnen habe um dies zu überprüfen.

      Mein Artikel hierzu soll nach dem Sommer 2015 erscheinen (die Sonnenstrahlen des Sommers wollte ich noch gerne mitnehmen :D).

      Aber ich kann dir jetzt schon sagen, dass es auf jedenfall stimmt, dass die Farben NICHT lichtecht sind und die Farben relativ zügig verblassen.

      Sollen die Bilder länger leben, so muss man diese vor den UV Strahlen der Sonne schützen. Mehr hierzu und wie erfolgreich das ist dann in meinem kommenden Artikel. 😉

      1. oh super da freue ich mich dann schon drauf und werde meine Bilder schön dunkel aufbewahren 😉 … wenn du Lust hast kannst ja mal anschauen was ich bis jetzt so gebastelt hab … würd mich freuen mal ein Feedback von nem Profi zu bekommen … egal ob gut oder schlecht … findest unter Hobby’s / Zentangle Bilder auf http;//a-shirts.de.tl lg Marion

  13. Barbara

    Danke für diesen Bericht.

    Stifte kann man ja noch alle im Set bestellen. Mit Einzelstifte und NF-Farbe schaut es schon anders aus. Daher meine Frage: Nachfüll-Farbe von Copic bekommt man fast überall im grafischen Handel. Hast du schon mal versucht, die Copic Tinte als Refill in die Stifte anderer Hersteller zu füllen. Wenn Copic und z.B. Touch vom gleichen Herstellen kommen und ohnehin alle Farben auf Alkohol-Basis sind, sollte das eigentlich möglich sein. (Also für das „Outlet“ nicht die teueren Copic kaufen müssen, aber als „Inlet“ die Copic Farbe verwenden können, weil Nachfüller für die anderen Stifte gar nicht oder nur schwer zu bekommen sind.

    1. Hallo Barbara.
      Theoretisch sollte es gehen, praktisch habe ich es aber noch nie ausprobiert.
      Probleme sehe ich eher bei den Pigmenten, die werden nicht immer gleich sein.

      Aber eigentlich würde ich es gar nicht erst machen, denn die Qualität der Copicfarbe würde ich jetzt nicht als so überragend bezeichnen, dass man unbedingt darauf zurück greifen muss.

  14. Hallo!

    <3 -lichen Dank für diesen Test! Ich habe (ganz uralt) ein paar Copics, ein paar Copics ciao und bin dann vor zwei Jahren auf die TouchMarker gestoßen und sehr, sehr zufrieden, aber dadurch, dass ich keiner Community bis vor kurzem angehörte, also nix von anderen wusste, hab ich immer noch dieses Copics- Bild im Kopf, obwohl meine Bilder was anderes sagten. Schön, dass du bei mir mal aufgeräumt hast 😉

    Ich habe aber noch eine Frage: Wießt du, ob die Touch Marker der ersten Generation auch nachfüllbar sind? Die ersten machen bei mir lanvsam schlapp und ich ich hab bisher leider nur 36 davon (was einen Ausfall dezent schwierig macht). Und woher kann ich diese Nachfüller beziehen?
    Ich möchte gern meine Stifte auch aufstocken zb mit Pastelltönen, hast du da vielleicht auch einen Tipp :)?

    GlG aus dem wolkigen Bonn 🙂

    1. Hallo Elisa,
      danke für deinen Kommentar. 🙂

      Die Touch Marker der alten Generation sind nicht nachfüllbar. Das war einer der größten Neuerungen bei der neuen Generation.

      In meinem 60er Koffer hat nach 3-4 Jahren auch einer schlapp gemacht – ich habe mir diese einzelne Farbe dann nach gekauft (gibts aber scheinbar nur noch in der neuen Generation zu haben).

      Nachfüller waren zur Zeit meines Tests kaum zu haben. Ich werde mal die Augen offen halten ob sie inzwischen in die Onlineshops Einzug gehalten haben. 😉

  15. Schnuelp

    Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, für deine ausführliche Recherche, die du so detailliert und klar übersichtlich für die Allgemeinheit zugänglich gemacht hast. Du hast dir viel Arbeit gemacht. Toll!

    LG schnuelp

    1. Hallo Schnuelp,

      vielen lieben Dank für dein Feedback, das ist ein guter Ansporn weiter solch umfangreiche und zugegen auch recht kostspielige Artikel zu verfassen.

      Wie im Artikel beschrieben, habe ich alle Marker (auch die Touch in neuer Generation) erst käuflich erworben, die meisten extra für diesen Artikel. 😀

  16. federico

    beachtet wurden leider nicht die Füllmenge der einzelnen Marke! z.B. ist in den Copic classic wesentlich mehr Tinte enthalten als in den Ciao und desswegen ist der ciao im endeffekt nicht wirklich günstiger. Wenn man das auch bei den anderen Markern einrechnen würde !könnten! die Preise vlt doch etwas näher beieinader liegen.

    1. federico, danke für diesen Einwand.

      Nun, die Füllmenge wird einerseits überhaupt durch die Größe des Stiftes bestimmt. Da sieht man schon optisch, dass die Copic classic deutlich größer sind als die Copic Ciao.

      Andererseits hätte ich die Stifte schon auseinander nehmen und die Tinte abmessen müssen, denn solche Daten findet man nicht einmal bei den Herstellern – das ergibt sich durch Langzeittests.

      Mein Test ist allerdings ein erster Eindruck und kein Langzeittest.

      1. federico

        zu den Copic Markern habe ich die füllmengen gefunden ciao (2.85ml) classic (5ml)die anderen Herstellern bieten aber einen Support in dem man nachfragen kann. Werde das mal bei ein paar Markern machen und dann hier als Kommentar nachtragen! 🙂

  17. Damik

    Ein wirklich sehr ausführlicher SUBJEKTIVER Bericht!
    Wie schon erwähnt dachte auch ich mir schon das die copics völlig überbewertet werden und habe sie tatsächlich auch mit Apple verglichen, komisch 🙂 Habe sie zwar selber nie getestet aber bei den Preisen habe ich das auch nicht vor. Ich habe mir vor kurzem die Touch Marker gegönnt obwohl ich mich vor ort eigentlich für die Stylefile entschieden habe weil mir spontan die besseren Farbverläufe auffielen doch die Farben in den sets sagten mir einfach nicht zu. (12er set)
    Da ich Hauptsächlich Graffiti Sketches Mache ist es mir auch nicht wichtig „1000“ Farben zur Auswahl zu haben sondern benötige lediglich die gängigen Mainfarben.
    womit ich mich jetzt auseinander setzen werde sind meine Blätter denn das mit dem Sketchbook „Blackbook“ ist mir sofort aufgefallen… Naja Demnächst wirds bei mir nen Set von Stylefile sein denn eins haben sie gemeinsam es sind Alk Marker und wie ebend erfahren kann man die auch nach Belieben zusammen benutzen 😉
    Danke nochmals,sehr aufschlussreich!

  18. trixie

    Also zumindest die Testbilder sind ein Witz! Ich besitze die Deltamarker jetzt seit einem Jahr und habe damit bereits haufenweise anspruchsvolle Din A4 Zeichnungen angefertigt – auf normalem Druckerpapier, 80g/qm. Mit der richtigen Technik, also mit etwas Geschwindigkeit und Geschick entstehen da auch keine Streifen! Für einige Jahre Erfahrung, von denen hier gesprochen wird, sind die Ergebnisse wirklich mangelhaft. So bleibt eine objektive Beurteilung leider aus.

    1. Trixie, zumindest auf Druckerpapier habe ich einschlägige Erfahrungen und ich kann dir versichern, dass die Bilder darauf grundsätzlich streifiger werden als auf Markerpapier.

      Die witzigen Testbilder sind zum Großteil auf Markerpapier entstanden. Und selbstredend wird man auch beim Kolorieren je nach Marker, Papier und Technik Streifen bekommen, trotz jahrelanger Erfahrungen.

      Abgesehen davon heißen die Dinger nicht umsonst „Testbilder“ sondern aus dem einfachen Grunde, weil ich an diesen die Marker getestet habe. Dass Bilder an denen ich stundenlang gearbeitet habe, anders aussehen als welche bei denen ich in wenigen Minuten die Fläche gefärbt habe, sollte eigentlich einleuchten.

      Und von objektiv war bei diesem Test nie die Rede, ganz im Gegenteil.

      Wollte da einer nur mal motzen?

      1. Margot Hütt

        Guten Tag,

        möchte mich hier für den „sehr ausführlichen Markertest“ ♥lich bedanken!
        Mir wird dadurch meine Entscheidung wirklich leichter gemacht!

        Übrigens, nicht ärgern, es gibt immer Menschen die etwas zu bemängeln haben. :-))
        Ich lasse mich gern beraten…ausprobieren sollte jeder selber!

        Weiterhin „viel Freude beim Zeichnen!“

        Lieben Gruß,
        Margot

  19. Anna

    Naja, interessant die Farbtests zu sehen aber der Rest ist schlichtweg irreführend. Besonders Kommentare wie ‚das Papier ist für Marker absolut ungeeignet’… das ist nur eine persönliche Meinung und kein Fakt.
    Viele Leute zeichnen lieber zb auf Kopierpapier, Markerpapiere sind hingegen eher verhasst (besonders Copic) weil die Farben nicht so gut in Schichten aufgetragen werden können wie auf dickerem Papier.
    Generell werden Copics immer gewinnen, schon alleine wegen der Farbauswahl die man – wenn man mehr zeichnet als vielleicht nur eine Karte oder Kritzeleien – einfach braucht.
    Man kann Spitzen austauschen, es gibt wirklich viele verschiedene, und man kann sie Nachfüllen!
    Im Endeffekt kommt ein Copic + Nachfüller billiger als den Stift bei einer anderen Marke immer wieder nachzukaufen!

    Der Test hier ist ne einzelne Meinung; bitte lasst euch bestimmtes Papier NICHT wegen dem hier vermiesen! Einfach selbst ausprobieren.

    1. Hallo Anna!
      Danke für deine Meinung.

      Klar ist der Test bezüglich der Marker selbst mein höchst eigener und subjektiver – das habe ich im Artikel aber auch ganz klar heraus gestellt.

      Bezüglich des Papiers; das ist keine Meinung, dass man auf Druckerpapier nicht arbeiten sollte, sondern in der Tat ein Fakt. Hier kann ich dir daher nicht zustimmen.

      Selbst die Hersteller sämtlicher Marker empfehlen grundsätzlich auf Markerpapier zu arbeiten.

      Das Papier habe ich noch einmal in einem separaten Artikel getestet. Sieh mal bitte hier rein: http://onlinezeichenkurs.apps-1and1.net/materialien/der-ultimative-markerpapier-vergleich-2303.html

      Du bist keineswegs auf eine Marke, Dicke oder Größe bei dem Papier gebunden. Allerdings fallen die Maleigenschaften je nach Papier extrem unterschiedlich aus – auch das kannst du meinem Papiertest entnehmen. 😉

    2. Da Zebulon

      Touch Marker bieten über 200 verschiedene Farbtöne- was durchaus ausreicht, um mehr als eine Kritzelei *facepalm* zu produzieren. Man kann die Marker nachfüllen und die Nibs austauschen.
      Das kann denen, die Marker als Lifestyle-Produkt verstehen natürlich egal sein- und weiterhin die überteuerten Copic-Stapel neben dem Macbook Pro aufzuschichten ist bestimmt eine Wohltat fürs Ego.
      Sieht bestimmt schick aus!

  20. Katrin

    Toller Bericht! Aufgrund dessen (unter anderem) werde ich mich sehr gerne für die Stylefile Marker entscheiden, die ich bisher wirklich nicht kannte. Aber auch mir sind die Copics viel zu teuer und diese „Image-Sache“ hatte ich fast schon vermutet. Danke für diesen sehr hilfreichen Test!

  21. Jenny

    Vielen Dank für diesen Test!
    Es ist viel mir dadurch sehr viel leichter gefallen mich zu entscheiden, sodass ich heute zufriedene Besitzerin einiger Stylefile-Marker bin:-)

  22. Zeichenkurs

    Hey zantoo,

    selbstverständlich gibt es noch viel mehr Alkoholmarker.
    Ich habe jetzt nur die wirklich bekanntesten getestet. Im Laufe meiner Recherchen bin ich dann auch auf weitere Marker gestoßen, die ich mir dann aber nich auch noch zulegen wollte, da ich bereits zu dem Schluss gekommen war, dass die Unterschiede nur Nuancen betragen. 😉

  23. zantoo

    Hi 🙂
    Ein sehr ausführlicher Bericht 🙂
    Leider hast du nicht alle, gebräuchlichsten Marker getestet:

    Es gibt zB. auch noch den FlexMarker von Letraset, der hat wie der Copic Sketch eine Pinselspitze und ist für mich die Nummer 1, was Farbe, Verarbeitung und Preis angeht 😀

    Bin auf j-stuff-de auf ihn gestoßen ^^

  24. Zeichenkurs

    Hey John,

    danke für deinen Kommentar. 😉

    Die alten Touch Marker habe ich ja auch schon mehrere Jahre. Und selbst wenn man sehr viel damit macht, finde ich nicht, dass es notwendig ist mit dem Nachfüllen.

    Erst nach ca. 5-6 Jahren haben die ersten Stifte Ermüdungserscheinungen und die kann man ja schließlich auch nachkaufen. 😉

  25. JohnCena

    Sehr ausführlicher und informativer test. Schade dass ich den test nicht gleich gefunden habe, hätt ich mir nicht gefühlte 100 meinungen durchlesen müssen, die alle mehr oder weniger seriös sind (kann mir unter dem häufig erwähnten ciaomarker seien qualitativ hochwertiger nämlich nicht viel vorstellen). Werde mir aber wohl die alten touch twin marker holen, die ich für 1,50€ pro stück (einzeln als auch im set) Gefunden habe. Kann man zwar nicht nachfüllen, aber nachfüllen kommt bei denen auch nicht günstiger.

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