Kopf und Gesicht zeichnen lernen


Den Kopf und die Kopfform zeichnen

Als Grundform des Kopfes eignet sich eine ovale Kugel,
die man mit einer Längslinien und einigen Querlinien
versieht um die Proportionen des Gesichtes einzuteilen.

So kann man sehen, dass die Ohren oben auf gleicher
Linie mit den Augen abschließen. Wohingegen unten
die Ohren in der Höhe der Nase abschließen. 

Kopfform zeichnen Gesicht zeichnen

Mit der Querachse und Längsachse kann man auch sehr
gut den Winkel des Kopfes nebst Gesichts einteilen.

Kopf und Gesicht von der Seite zeichnen Nach oben und unten geneigten Kopf und Gesicht zeichnen

Video: Gesicht und Kopf von der Seite zeichnen
In diesem Video könnt Ihr sehen wie ein Kopf und ein
Gesicht von der Seite gezeichnet wird.

Dabei fängt man bestenfalls mit einer schmalen ovalen
Form an und zeichnet in diese Kinn, Stirn und Nase
als Ausprägung.

Geübtere können gleich mit Kinn, Nase, Stirn anfangen
und den Kopf dann im Oval nach hinten weiter zeichnen.


Gesicht zeichnen - Augen, Nase, Ohren und Mund zeichnen:

Video: Gesicht zeichnen und schattieren
Angefangen beim rechten Auge, entsteht Schritt für
Schritt ein Frauenkopf, welcher anschließend mit einer
Wischtechnik schattiert wird. Mit HB Bleistift gezeichnet.


Die Augen zeichnen
ist ganz leicht, auch die
verschiedenen Winkel stellen kein großes Problem dar.

Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausdruckskraft
des Gesichtes und sollten daher sorgfältig dargestellt sein.

Wimpern zeichnen

Video: Augen zeichnen
In diesem Video könnt Ihr sehen wie verschiedene
Augen gezeichnet werden.

Mit einem schmalen Oval wird zuerst die Form des
Auges gebildet und anschließend ein Kreis
für Iris und darin ein Kreis für die Pupille gezeichnet.


 

Auge zeichnen: Bleistiftskizze des Auges:
Auge zeichnen Bleistiftzeichnung Auge


Die Nase zeichnen
macht den Charakter eines
Gesichtes aus und ist ebenfalls leicht zu zeichnen.

Ob groß, ob klein, ob lang, ob kurz: die Nase
verrät viel über ihren Besitzer.


Video: Nase zeichnen

In diesem Video könnt Ihr sehen wie verschiedene Nasen
aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet werden.

Nasenspitze und Nasenflügel sind dabei die
prägsamsten Elemente einer Nase.

Der Nasenrücken kann allerdings, z.B. durch einen Bruch,
einen Höcker haben. Anhand einer Nase kann man viel ablesen,
Nasen haben Charakter - sie sind das auffälligste und daher
wichtigste Element im Gesicht.


Den Mund zeichnen
zeigt am deutlichsten die Emotionen
eines Menschen und kann auf so unterschiedliche Weise
gezeichnet werden: volle Lippen oder schmale oder oder oder.


Video: Mund zeichnen

In diesem Video könnt Ihr sehen wie ein Mund aus 3
verschiedenen Perspektiven (von vorn, von der Seite
bzw. leicht von der Seite) gezeichnet wird.

Die Grundform des Mundes ist dabei ein mehr
oder weniger schmales Oval (abhängig vom Mund -
pralle Lippen wirken beispielsweise sinnlicher als schmale).


Die Ohren
sind zwar meistens, wegen der Haare
nicht sichtbar, aber bei einer Kurzhaarfrisur
unverzichtbar.


Augen Mund Ohren

Der obere Teil ist in etwa in gleicher Höhe mit den Augen,
der Untere etwa wie die Nasenspitze. Allgemein sind sie
schräg in Richtung Gesicht gerichtet.

Augen zeichnen, von vorn und von der Seite Augen zeichnen, Pupille

Das rechte Bildbeispiel oben zeigt an wie die Pupille des Auges
wandert, wenn der Mensch nach oben, nach unten oder seitlich guckt
.

Mund zeichnen Mundform zeichnen

Wie weit der Mund geöffnet ist, kann man mit
einer Längs- und Querachse vorab bestimmen.

Die Form des Mundes lässt sich mit einem
doppelten Zacken ebenfalls vorab nehmen.
Die Querlinie bestimmt dabei die Länge des Mundes.

 

 

Portraits zeichnen - Tipps und Tricks

Wie anfangen
Mit einem Oval und Längslinien wie Querlinien kann man
sich die Form und Verteilung von Augen, Nase, Mund und
Ohren bereits in der Grundskizze vorab festlegen (siehe
auch Tipps ganz oben auf dieser Seite).

Mit einem Raster kann man zusätzliche Einteilungen
vornehmen. Generell sollten diese Hilfslinien nicht zu dick
gezeichnet werden, damit man hinterher keine Schwierigkeiten
bekommt diese wieder zu entfernen.


Schritt für Schritt herantasten

Hat man seine grobe Aufteilung mittels Hilfslinien
erstellt, kann man sich Schritt für Schritt herantasten.

Ob man nun bei den Augen, der Nase oder dem Mund anfängt,
ist jedem selbst überlassen. Es gibt keine klaren Regeln für
eine Reihenfolge.

Meistens gehen erfahrene Zeichner da nach Gewohnheit vor
oder fangen eher bei Nase und Augen an, da dies bereits
einen Großteil des Gesichts ausmacht und ein Gesicht auch
am stärksten prägt.


Zu alt oder zu jung?

Es heißt zwar immer, Zeichner/ Maler neigen dazu einen jünger
aussehen zu lassen als man wirklich ist (durch das Weglassen
oder zu zaghaftes Zeichnen von Falten), aber dies kann auch
ins Gegenteil umschlagen.

Daher sollte man es vermeiden zu viele Falten zu
zeichnen und diese nicht so stark betonen.

Eine Person oder Körper (-teil) kann schnell zu jung,
aber auch schnell zu alt aussehen.

Das richtige Mittelmaß zu finden ist nicht so leicht.
Aber eine junge Person kann man zeichnerisch
leichter älter machen als umgekehrt.


Selbstportraits und Selbstbildnis zeichnen

Als Hilfsmittel werden für Selbstportraits gerne Spiegel genommen
- dabei ist die Ansicht meist frontal von vorne nicht grade günstig.

Eine seitliche Ansicht, wie bei einem Foto, ist wesentlich leichter
zu zeichnen. Generell ist es einfacher erst einmal von einem
Foto abzuzeichnen.

Lebende Originale haben immer so die dumme Angewohnheit
ihre Position zu verändern, sich zu bewegen, das Gesicht
zu verziehen etc.

Es ist sicher nicht leicht die ganze Zeit still zu halten,
aber für einen Zeichner, der noch nicht so viel Erfahrung hat,
ist es dann natürlich umso schwerer.

Andere zu zeichnen ist schwer genug, sich selbst
mittels Spiegel zeichnen zu wollen noch viel schwerer.

Spiegel haben zudem den Nachteil, dass man dann
immer anders wieder hinein guckt - ein Foto verändert
sich nicht.

Wer mehr Erfahrung beim zeichnen von Portraits hat,
sollte auch nicht unbedingt als erstes "lebendes"
Objekt das eigene Spiegelbild, sondern lieber einen
Bekannten oder Verwandten porträtieren.

Diese bemühen sich zumindest sich so wenig wie möglich
zu bewegen - die Unterschiede sind also geringer als bei
einem Spiegelbild.