Wie mit Lästereien/ ungewollter Kritik umgehen?

Wer den Schritt geht seine Bilder öffentlich zu machen (ins Internet zu stellen), der setzt sich nicht nur berechtigter Kritik, sondern oftmals auch Spott und Hohn aus.

Dabei unterscheiden sich die Lästereien voneinander. Einerseits kann man was Sinnvolles daraus mit nehmen, andererseits dient es ausschließlich dem Niedermachen eines anderen. Teilweise kann es sogar in Mobbing ausarten.

Dann gibt es aber auch diejenigen „Kritiker“ die sich nicht mal trauen Euch ins Gesicht zu sagen, was sie an Eurem Bild auszusetzen haben, sondern lästern in einer Gruppe über Euch ab.

 

Arten von Kritik

Kritik ist ja per se erst mal nichts Schlimmes. Auch wenn das Wort „Kritik“ sehr negativ behaftet ist, so ist damit eigentlich gemeint, dass sich jemand objektiv wie subjektiv mit etwas auseinander setzt. Es kann also sowohl lobend als auch tadelnd gemeint sein.

Selbstverständlich hört man lieber gerne lobende Kritik, doch aussuchen kann man es sich halt nicht.

Donnerwetter /Pixabay
Donnerwetter /Pixabay

 

Wie reagieren?

Wenn es dann doch negative Kritik hagelt, fühlt man sich (gelegentlich auch durchaus zu Recht) erst einmal (vielleicht sogar persönlich) angegriffen.
Damit kann nicht jeder gut bzw. passend umgehen, das muss man in der Tat erst einmal lernen. Auf diese Tatsache möchte ich aber auch bitte die Kritiker hinweisen, denn oft wird Kritik (auch wenn sie berechtigt ist) erst einmal abgeschmettert und somit wird oftmals Unverständnis beim Kritiker ausgelöst.

Das ist allerdings eine durchaus natürliche Reaktion eines Menschen.

 

Das Verhältnis: Kritiker – Kritisierter

Negative Worte lösen in uns erst einmal Unbehagen aus. Dann sind da noch einige äußere Umstände bzw. das eigene Verhältnis zum Kritiker gegenüber, die entsprechende Reaktionen dann hervorrufen.

Kenne ich den Kritiker persönlich, ist es gar ein Verwandter oder ein Freund, dann weiß ich, diese Person kennt mich persönlich, weiß wie ich ticke und weiß wie sie mit mir umzugehen hat.

Bei Fremden ist grade das Nichtkennen des Kritisierten immer ein Knackpunkt. Eben weil man den Kritisierten nicht kennt, seine/ihre Geschichte, wie er/sie tickt und was er/sie an (harten/ehrlichen) Worten verkraften kann, grade darum ist es ratsam sich immer ein wenig zurück zu nehmen und vorsichtig die Kritik vorzubringen.

Freunde? /Pixabay
Freunde? /Pixabay

 

Drum gebeten oder aufgedrängt?

Dann ist es natürlich noch ein entscheidender Unterschied ob der Kritisierte um die Kritik gebeten hat oder ob der Kritiker aus eigenem Antrieb heraus an den Kritisierten herangetreten ist um die Meinung kund zu tun.
Bei Kritik, die ich nicht erbeten habe, stelle ich mir als Kritisierter grundsätzlich immer die Frage „Was soll das?“ Ich muss also abschätzen können was die Beweggründe meines Gegenübers sind um mit mir nun Tacheles zu reden. Grade bei Leuten, die ich nicht kenne, ist es immer sehr schwer zu erkennen was nun die Gründe dafür sind um mich/meine Arbeit zu kritisieren.

Manche halten allgemeine Wunschäußerungen nach Feedback für eine konkrete Aufforderung zu kritisieren. Dem ist nicht so! Wenn ich konkret an jemanden heran trete und ihn/sie frage „Sag mal, was hälst du eigentlich davon?“ dann, ja DANN kann ich von einer konkreten Forderung nach Kritik sprechen.

Wenn normalerweise allgemein einfach nur nach der Meinung gefragt wird um zu erfahren wie der gängige Tenor so aussieht, dann rechnet man üblicherweise nicht damit, dass sich so ein Baudelaire dahin setzt und ausführlich auflistet was gut und was schlecht ist.

 

Der Ton macht die Musik

Ganz einfach macht man es sich als Kritisierter natürlich, davon auszugehen, dass der Kritiker neidisch auf einen ist oder aus sonstigen Gründen einfach nur mal gemein sein will (was nicht heißt, dass das nie vorkäme aber es dürfte schon die Ausnahme sein).

Da fällt uns als Angegriffener natürlich immer besonders leicht, wenn wir die Kritik zudem noch als unhöflich oder schlicht bösartig empfinden. Grade bei Fremden ist man eher dazu geneigt in dem Punkt vom Negativen auszugehen.

Bestimmte Schlüsselwörter, die zudem keine genauere Erläuterung finden oder keinen Bezug auf etwas Konkretes nehmen, lassen dann ziemlich genau erkennen ob der Kritiker gute oder schlechte Absichten mit seiner Meinungsäußerung Euch gegenüber hatte.

Es sollte aber auch eigentlich selbstverständlich sein, dass man als Kritiker, besonders bei Fremden denen ich die Kritik auch noch ungebeten aufs Auge drücke, bei ehrlicher und gut gemeinter Kritik immer höflich und zurückhaltend spricht und dabei nie vergisst, dass gute und nachvollziehbare Argumente wesentlich mehr Gehör finden als persönliche Angriffe.
Man muss also nicht nur den Umgang mit Kritik erlernen, sondern auch das Geben von Kritik.

 

Der Überbringer (schlechter) Nachrichten

Grade im Internet, in Zeiten von Cyber Mobbing, überwiegt leider die bösartig gemeinte Kritik. Es ist ja auch viel leichter anonym einem kleinen Avatar oder Namen in Textform Gemeinheiten an den Kopf zu werfen als jemandem dabei ins Gesicht zu sehen und seine Reaktionen mit ansehen zu müssen.

So sind mir leider schon oft genug ungebetene, fremde und gemeine Kritiken unter gekommen, mit denen ich erst einmal nichts anzufangen wusste. Dabei ist die Art meiner Reaktion auch sehr unterschiedlich, je nachdem über welchen Kanal mich die Konfrontation erreichte.

Böse Briefe /Pixabay
Böse Briefe /Pixabay

Bei E-Mail Kritik kann ich noch einmal in mich gehen, die E-Mail noch einmal gründlich durchlesen und dann in Ruhe antworten. Da es sich hierbei um einen virtuellen Brief handelt und mein Gegenüber nicht nachvollziehen kann, ob und wann ich seine Mail schon gelesen habe, kann ich mir hier durchaus Zeit lassen.

Anders sieht meine Reaktionszeit und damit auch die Art der Reaktion bei so genannter Echtzeitkommunikation aus. Gemeint sind hiermit Foren aber ganz besonders Chats.

Bei Foren liest für gewöhnlich nicht nur eine Person den Beitrag, sondern viele (abgesehen von privaten Nachrichten, die für mich mit einer E-Mail vergleichbar wären). Dadurch, dass es öffentlich ist (es können also auch noch andere, nicht nur ich, die Kritik lesen), gerate ich als Kritisierter unter Zugzwang und damit auch in die unangenehme Position möglichst zeitnah reagieren zu müssen.

Bei Chats ist die Sache noch schlimmer, da es sich hierbei um ein aktives, laufendes Gespräch handelt und mein Gegenüber bestenfalls sofort (!) eine Antwort wünscht.

 

Meine Reaktionen

Ich will nicht behaupten, dass ich DAS Patentrezept gefunden habe um mit dieser oder jenen Kritik passend umzugehen, ich kann nur sagen, dass ich MEINE Art gefunden habe um mit der jeweiligen Form von Kritik umzugehen. Dabei berücksichtige ich immer die bereits oben erwähnten Punkte.

Ich mache zuerst einmal einen Unterschied ob ich die Person kenne oder nicht, dann ob ich um die Kritik gebeten habe (im Forum tue ich das für meine Bilder ja, per Mail flattert sie meistens ungefragt rein). Nach dem wo erst gucke ich wie ist die Kritik geschrieben und was könnte mir das Gegenüber damit wohl sagen wollen und vor allem warum hat er/sie mir das jetzt geschrieben?

Danach wäge ich die Geschwindigkeit und Art meiner Antwort ab, falls es denn überhaupt eine Antwort gibt (in den allermeisten Fällen allerdings schon, denn ich bin ja zur Höflichkeit erzogen worden und einfach nicht zu antworten empfinde ich als unhöflich).

 

Gemeines von Berechtigtem trennen

Grundsätzlich (auch wenn der ein oder andere Kritiker das vielleicht anders sehen mag, aber es spielt sich ja hinter den Kulissen ab) erwäge ich ob ich aus einer erhaltenen Kritik etwas Positives für mich ziehen kann oder ob die Kritik für mich vollkommen wertlos ist.

Selbst die unsachlichste und gemeinste Kritik kann durchaus einen Funken berechtigten Einwand enthalten und den gilt es heraus zu filtern. Auch wenn man es als unfair und schlechten Stil ansehen kann seinem Gegenüber diese Aufgabe zu überlassen, weil man seine Kritik nicht von vornherein leicht verständlich formuliert hat, spreche ich erst einmal niemandem den Willen und die Berechtigung zu seiner eigenen Meinung ab.

Ob ich letztendlich die Meinung meines Kritikers annehme und meine eigene dann auch ändere, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich als Kritisierter habe immer noch das Recht die Kritik anzunehmen oder nicht, daran kann auch das allerbeste Argument nichts ändern.

Wenn die Gemeinheiten über einem herein brechen
Wie umgehen mit Konfrontationen? /Pixabay

Es wäre natürlich schade das Potenzial guten Feedbacks brach liegen zu lassen aber manchmal verfolgt man ja auch andere Pläne oder Ziele und die decken sich dann schlicht und ergreifend nicht mit dem der Kritik.

Trotz alledem versuche ich das herausgezogene Potenzial einer Stellungnahme immer für mich positiv zu nutzen oder vermerke es zumindest im Hinterstübchen, bis sich eine Gelegenheit ergibt, sie doch noch mal einzusetzen.
Wann und ob das passiert ist allerdings eine Frage von Zeit und Gelegenheit.

 

Ist kontern sinnvoll?

Wie gesagt: einfach gar nicht zu antworten empfinde ich als unhöflich. Daher bekommt von mir jeder die passende Reaktion, die -wie oben beschrieben- entstanden ist.

Einmal habe ich eine sehr reißerische und provozierende E-Mail bekommen auf die ich zugegebenermaßen ziemlich harsch reagiert habe (angepasst an den Ton der erhaltenen E-Mail eben). Glücklicherweise entstand dadurch aber doch noch ein konstruktives Gespräch bei dem mein Gegenüber seine Kritik ausführlicher erläuterte und ich somit auch die passenden Änderungen vornehmen konnte.
Seine Strategie war also das Triggern (provozieren damit eine Reaktion kommt). Sagen wir mal so: es hat funktioniert. Aber: ich war von Anfang an auf Krawall gebürstet, jederzeit bereit zurück zuschlagen. Das mag bei einigen Leuten vielleicht notwendig sein, bei mir ist es jedenfalls ganz sicher nicht.

Wie gesagt, wenn mir gesagt wird „Auf deiner Seite ist xy falsch, richtig müsste es heißen yx, sieh mal hier: LINK“ (1) dann bin ich um solche Hinweise durchaus dankbar. Genauso, wenn es sich um Rechtschreibfehler handelt.
Wenn aber einer direkt aggressiv daher kommt und schreibt „Boah ist deine Seite scheiße, auf der Seite 00 steht ja nur Mist“ (2), dann hilft mir das gar nicht!

In beiden Fällen kann der selbe Fehler gemeint sein. Doch ratet mal auf welche der beiden Varianten ich eingehen und Korrekturen vornehmen werde? Korrekt! Variante Nummer zwei… NEIN! Spaß! Selbstverständlich Variante 1. 😀
Denn im ersten Beispiel bin ich a) nicht beleidigt worden und wurde b) konkret auf das Problem hingewiesen und außerdem wurde mit c) eine dritte Quelle als Referenz genannt, damit ich mich von der Richtigkeit des Hinweises auch selbst überzeugen kann.

SO liebe Leute, schreibt man eine richtige, berechtigte Kritik an jemanden, den man nicht kennt und der nicht nach der Kritik gefragt hat. 😉

Aber zurück zum Thema dieser Überschrift: ob kontern sinnvoll ist.
Wie oben bereits erwähnt, wird grade im Internet jegliche Empathie beiseite gelegt, da man sein Gegenüber und demnach seine Reaktionen nicht sehen kann. Vorausgesetzt dieser Mensch ist grundsätzlich zu Empathie fähig, ist dies schon eine erschreckende Tatsache!
Smilies/ Emoticons (>> sowas hier: 😀 😉 😛 🙁 ) sollen zwar ein wenig Emotion ins Textliche bringen, aber einerseits werden sie nicht immer wahrheitsgemäß verwendet (eine vor dem PC weinende Person kann dennoch fröhliche Smilies tippen), andererseits ersetzen sie nicht adäquat das Gesicht und damit die Mimik und Gestik eines Menschen.

Dieser Umstand ist also schuld daran, dass immer mehr Cyber Mobbing Attakten, bösartige Kritik, Trollen (damit ist das Provozieren in Diskussionsforen gemeint, die nichts mit dem Thema zu tun haben und einzig und allein der Provokation dienen) und nicht zuletzt Beleidigungen und Demütigungen an der Internet-Tagesordnung sind.

Traurig aber wahr, aber es ist doch erheblich leichter seine Gefühle und Gedanken auszudrücken, wenn man „nur“ auf der Tastatur einhackt. Grade ich als extrem schüchterner Mensch konnte diesen Effekt positiv nutzen aber es gibt leider Massen, die dies zu destruktiven Zwecken tun.

Also: ist da nun kontern sinnvoll?
Ich habe in meinem Forum (aber auch Chats oder Mails) nun einige Erfahrungen gemacht. Letztendlich führt alles zu dem Punkt: was wollte der Kritiker eigentlich bezwecken?
Sinnvoll wäre es also vorsichtig nachzufragen was Sinn und Zweck einer Nachricht bedeuten sollen. Schnell (schneller als einem manchmal lieb sein kann) wird man dann die Reaktion und damit die wahren Beweggründe erkennen können.

Nette, ehrliche Menschen bleiben auf der sachlichen Ebene. Leute, die einem nur schlechte Gefühle bescheren wollten, werden sehr schnell ausfallend und beleidigend.Bei Beleidigungen spätestens hört der Spaß auf! Sowas ist nie eine passende Gesprächsgrundlage und da hier meistens Beleidigung auf Beleidigung folgt, hat solch ein „Gespräch“ dann auch keinen Sinn mehr und es ist ratsam es abzubrechen.
Wie heißt es doch so schön? Der Klügere gibt nach.

Dann mag es Menschen geben, die sind dermaßen auf Krawall gebürstet, die akzeptieren ein Ignorieren einfach nicht und versuchen einen dann so lange weiter zu provozieren, dass das Spielchen von vorne los geht. Wenn man nicht in der Position ist ein Machtwort zu sprechen (beispielsweise in einem Forum), dann hilft wirklich nur noch denjenigen so zu ignorieren, dass man entweder gar keine Nachrichten von dem mehr erhält oder man löscht alles ungelesen (!) und konsequent, was da noch kommt.

Meiner Erfahrung (die ich als Angegriffene machen musste) nach macht es keinen Spaß Menschen zu ärgern (hänseln, heute sagt man mobben), wenn sie sich nicht wehren oder sonst wie reagieren. Entsprechend werden sie dann schnell von einem ablassen und aufhören.

Dieses dicke Fell, das dafür nötig ist, hat freilich nicht jeder, das muss man sich zulegen. Grade dann aber ist es besser sich auf solche Konfrontationen erst gar nicht einzulassen und erst gar nicht weiter zu lesen bzw. zu antworten.

 

Beweggründe eines Kritikers

Also wie erwähnt: der Kritiker kann es gut mit Euch meinen oder auch nicht.
Leider lügen Menschen oder drücken sich so ungünstig aus, dass es einem nicht immer leicht fällt schnell auf den ersten Blick zu erkennen mit welcher Art Mensch man es nun zu tun hat.

Engel oder Teufel? /Pixabay
Guter Kritiker? Böser Kritiker? /Pixabay

Ich selbst kann sagen, dass wenn ich beispielsweise unaufgefordert Kritik (z.B. per Mail) an jemanden geschickt habe, immer auf etwas Wichtiges hinweisen wollte, was derjenige nicht bzw. nicht richtig bedacht hat (meistens geht es ums Internet Impressum).

Da diese Art der ungebetenen Kritik aber oft wohl auf Ablehnung stößt, wird es gerne ignoriert. Was derjenige daraus macht, ist dann seine/ihre Sache. Daher verzichte ich mittlerweile auch darauf, letztendlich ist ohnehin jeder selbst dafür verantwortlich sich in rechtlichen Bereichen ausreichend zu informieren.

Selbst schreibe ich eher selten unaufgeforderte (negative) Kritik bzw. Hinweise. Meistens möchte ich nur ein Lob loswerden oder schlicht und ergreifend Feedback hinterlassen um wissen zu lassen, ich habe das Werk (Artikel in einem Blog, Bild, Video auf Youtube etc. was auch immer) des anderen gesehen. Einfach mal ne Rückmeldung zu bekommen, zu wissen das liest/guckt wirklich einer, darüber freue ich mich selbst immer und gehe dann oft davon aus, dass es anderen ähnlich ergeht.

Wieso auch nicht? Wer etwas Aufwendiges im Internet publiziert, will schließlich auch, dass es gesehen wird und das weiß ich am ehesten, wenn es mir jemand mitgeteilt hat. 😉

Also das wären MEINE Beweggründe. 🙂

Dann gibt es ja auch noch die anderer Menschen und die können durchaus unterschiedlich ausfallen. Auch wenn sich aus mangelnder Empathie heraus einige im Ton vergreifen, aber manchmal werden sie auch die gleichen Beweggründe haben wie ich.

Dann gibt es durchaus diejenigen, deren Motivation eher Missgunst und Neid ist. Da kaum einer zugeben mag aus solchen Gründen schon mal (böse) Kritik geschrieben zu haben, würde ich hier von einer Dunkelziffer sprechen. Man weiß halt nicht wie oft sowas real vorkommt.

 

Mit Euch oder über Euch?

Manchmal reicht aber auch schlicht die eigene Laune als Grund aus. Wer selbst schlecht drauf ist, der kann sich am leichtesten aufmuntern, wenn er über jemand anderes herzieht. In der Gruppendynamik funktioniert das am allerbesten, da man sich hier gleich die Bestätigung für das eigene Ego von anderen Leuten abholen kann.

Unser Herdentrieb /Pixabay
In der Gruppe fühlen wir uns stark /Pixabay

Es kommt also durchaus vor, dass ich unsachliche Kritik in anderen Foren finde, die einzig und allein dazu dienen dem Kritiker das Selbstwertgefühl aufzupolieren.
Wenn es mir ernsthaft daran gelegen wäre dem Kritisierten mit meiner Kritik zu helfen, wieso wende ich mich nicht direkt an diesen sondern mache ihn bzw. seine Arbeit irgendwo im Internet schlecht und hoffe auf Unterstützung durch meine Kumpels?

Es macht also einen großen Unterschied aus ob mit Euch oder über Euch gesprochen wird. Klar kann man auch Positives über Euch und Eure Arbeit erzählen, dies ist dann als Empfehlung bekannt. 😉

 

Einfach mal drüber stehen!

Letztendlich lösen Lästereien oder Kritik in uns immer etwas aus: entweder man ist geschmeichelt (positiv) oder gekränkt (negativ) ODER man zieht sich das Hilfreiche aus der Kritik und steckt den Rest in die Tonne (konstruktiv). 😉

Mensch ärgere dich nicht /Pixabay
Mensch ärgere dich nicht /Pixabay

Das Wichtigste ist doch vor allem, dass man es nicht persönlich an einen heran lässt. Selbst die engsten Freunde und Verwandte können nie sooo persönlich werden, dass es an uns kratzen sollte.

Klar kennen sie uns besser als irgendwelche Fremden, die uns gar nicht beurteilen können, aber am aller besten kennt man sich ja schließlich doch nur selbst! 🙂

 

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Ich bin eine nerdige Zeichnerin. Durchs Zeichnen bin ich zu meiner ersten Webseite gekommen und damit zu viel Fachwissen und meinen Beruf.
Am liebsten zeichne ich kleine Comictierchen oder so Zeugs mit Comicaugen - und Meerjungfrauen! ^^ Meine Lieblinge sind die Touch Marker, aber ich probiere mich - auch dank des Blogs - durch alle Materialien und Motive durch.
Ich stehe jederzeit offen für Fragen und freue mich riesig über dein Feedback! 😉

LG Steffi
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