Erste Erfahrungen mit Softpastellen

In diesem Artikel beschreibe ich meine ersten Erfahrungen mit Pastellkreide. Schon seit einer Weile habe ich ein Auge auf das Medium Softpastelle (auch Kreiden) geworfen, da einige in meinem Forum wahre Kunstwerke damit zaubern können.

Da aller Anfang schwer ist und man für wahre Meisterwerke viel Zeit braucht, die ich derzeit leider nicht habe, habe ich mir wenigstens schon einmal die Zeit für einige kleine Tests genommen. 😉

Was sind Softpastelle?

Softpastelle sind besonders weiche Pastellkreiden. Durch ihre besondere Zusammensetzung an Pigmenten und Bindemitteln, sind sie unterschiedlich weich bzw. hart. Dadurch können die Pastellkreiden in kleine Blöcke oder in Stiftform gepresst werden.

Etwas härtere Kreiden eignen sich sehr gut für Details beim Zeichnen, wohingegen sich weichere Kreiden sehr gut vermalen lassen.

Softpastellkreiden wirken schön auf verschiedenen Papieren (wie z. B. Velourspapier), aber auch auf anderen Oberflächen.

 

Mein Testmaterial

Zum Geburtstag habe ich wieder neues Künstlermaterial geschenkt bekommen, mit dem ich mich austoben kann. 🙂

Es handelt sich dabei einmal um Pastellkreiden in kleinen Blöcken und einmal um Softpastellkreidestifte.

Soft Pastellkreiden
Soft Pastellkreiden

 

Faber-Castell Soft Pastels – Mini

Die Faber-Castell Softpastellkreiden* sind sehr farbintensiv und weich im Farbauftrag, weshalb sie sich sehrleicht mischen und verreiben lassen. Die Soft Pastels – Mini gehören zur Hobby- und Schullinie von Faber-Castell. Zum Ausprobieren und Testen reichen sie allemal.

 

Faber-Castell Soft Pastells mini
Faber-Castell Soft Pastells mini

 

Koh-I-Noor Gioconda Soft Pastel Pencils

Die Koh-I-Noor Gioconda Pastellstifte* wollte ich ganz gerne haben, da diese eine preiswerte und dennoch qualitative Pastellvariante in Stiftform bieten.

Man kann mit ihnen sehr filigrane aber auch flächige Zeichnungen erstellen. Zudem sind sie sehr farbbrilliant und haben einen schönen satten Farbauftrag.

 

Koh-I-Noor Drawing Soft Pastel Pencils
Koh-I-Noor Drawing Soft Pastel Pencils

 

Meine ersten Erfahrungen mit Pastellkreide (Testbilder)

Seht mir meine kindlich naiven Bilder nach, ich habe noch nicht so viele Erfahrungen mit Pastellkreide. 😉

Zum einen entsprechen sie durchaus meinem Zeichenstil (eben das Comichafte und Verspielte), zum anderen habe ich jetzt nicht sehr viel Zeit in meine kleinen Experimente gesteckt, sondern wollte mich erst ein wenig an das neue Medium heran tasten.

Ich habe nämlich immer das Bedürfnis Farben punktgenau und kontrolliert aufzutragen und nutze selten die Möglichkeit des Vermischens und Verwischens (ist bei meinem Medium Filzstift/ Marker üblicherweise auch nicht drin).

Bei allen zwei der drei Bilder habe ich die Pastellstifte mit den Softpastellen von Faber-Castell kombiniert.

Bei meinem Palmenstrand konnte ich besonders für größere Flächen die Pastellkreiden am Stück verwenden um mehr Farbe aufzutragen. Dieses Bild habe ich auf einem farbigen DIN A4 Malkarton erstellt.

Pastellzeichnung: Palme am Strand
Palme am Strand

Bei meinem Vergissmeinnicht Blümchen habe ich nur die Pastellstifte benutzt um mehr Details und Feinheiten zeichnen zu können.

Hier habe ich mehrere Farben übereinander gelegt und mit einem Estompen verwischt. Dieses Bild habe ich auf DIN A5 Druckerpapier erstellt.

Pastellzeichnung: Blume Vergissmeinicht
Blume Vergissmeinicht

Bei dem Bär im Wald habe ich wieder Stifte und Kreiden kombiniert und auch wieder die Pastellstifte dafür genutzt Details und Konturen zu setzen, die Kreiden dienten wieder dem großflächigen Farbauftrag.

Dieses Bild habe ich auf DIN A5 Druckerpapier erstellt.

Pastellzeichnung: Bär im Wald
Bär im Wald

Sobald ich geübter im Umgang mit den Pastellen bin und mehr Zeit investieren kann, probiere ich mich auch an richtigem Pastellpapier. Dies habe ich zwar auch gleich mit geschenkt bekommen, habe mich aber ehrlich gesagt noch nicht da ran getraut.

Ein konkretes Bildvorhaben ist für gute Papiere natürlich eine noch bessere Voraussetzung als nur ein paar kleine Tests. 🙂

 

Fazit

Eines steht fest: um die super tollen detaillierten Bilder hin zu bekommen, die ich bei anderen Künstlern so bewundere, muss ich zum einen noch sehr sehr viel üben. Zum Anderen erfordert die Liebe zum Detail auch hier (leider) Geduld und sehr viel Zeit.

Detailtreue und “eben schnell” ein super Bild malen, schließen sich leider in der Regel aus.

Aber man kann sich wieder wie ein Kind fühlen und mit der Farbe rumsauen und auf Tuchfühlung gehen, sprich mit den Händen arbeiten, wenn man denn möchte. 🙂

Irgendwie hat man dann gleich einen ganz anderen, näheren, Bezug zu seinem Malmedium, als wenn man es nur besonnen und millimetergenau mittels Stift oder Pinsel aufträgt.

Tja, so sehen meine Erfahrungen mit Pastellkreide aus. 🙂

 

Videotutorial – Pastelltechniken

Da ich noch nicht sehr viel Erfahrungen mit Pastellkreide habe, habe ich ein wenig nach anfängerfreundlichen Videos geschaut und denke, dass mir dieses Video, in dem die Techniken erklärt werden, zu Beginn noch am meisten helfen kann:

 

Weiterführende Links

 

Aus dem Forum

 

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Zeichenkurs

Ich bin eine nerdige Zeichnerin. Durchs Zeichnen bin ich zu meiner ersten Webseite gekommen und damit zu viel Fachwissen und meinen Beruf.
Am liebsten zeichne ich kleine Comictierchen oder so Zeugs mit Comicaugen - und Meerjungfrauen! ^^ Meine Lieblinge sind die Touch Marker, aber ich probiere mich - auch dank des Blogs - durch alle Materialien und Motive durch.
Ich stehe jederzeit offen für Fragen und freue mich riesig über dein Feedback! 😉

LG Steffi
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3 Comments

  1. Mia

    *lach* das man mit Pastellkreiden schöne Bilder hinbekommt war für mich lange ein Rätsel. Ich habe die Blöcke immer für Lehrerarbeitsmittel gehalten und für mehr aber auch nicht. Mittlerweile nehme ich sie aber gerne in kombination von Aquarell; allerdings nur zum abdunkeln oder „verdichten“ 🙂

    Ich glaube ein richtiger Pastellmaler werde ich wohl auch nie werden, auch wenn ich die Effekte ganz fein finde ♥

    Schöner Einblick jedenfalls! 🙂

    LG

  2. Hallo,

    Schöner Artikel.;) Pastell finde ich auch sehr interessant. Die Bilder die andere damit hinbekommen, so detailgetreu, begeistern mich immer wieder. Also hatte ich mir auch einmal Pastellstifte zugelegt. Ich finde es um einiges schwieriger als Farbstifte oder Buntstifte. Es ist mir immer noch ein Rätsel wie andere damit so tolle Tierzeichnungen schaffen.
    Nun aber vielleicht liegt es auch wirklich an der gänzlich mangelnden Übung.
    Das ist was ich geschafft habe damit, darauf bin ich doch etwas stolz drauf da es mir anfangs so vollkommen fremd schien das neue Medium.;)) http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/img0019as195fzyg0.jpg
    Das Spitzen hat mich zur Verzweiflung gebracht. Ich denke die Klingen meiner Spitzer waren nicht scharf genug und wenn doch dann wurden sie schnell stumpf, durch die Kreide. Bis ich dann Onkel Google 😀 befragt habe und herausfand das man am Besten ein Skalpell benutzt um das Holz zu entfernen und dann mit Schleifpapier die Mine spitzt. Ja diese Pastellstifte machen es einem nicht leicht.

    lg

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